Moinsen!

„Repräsentation ist wichtig, denn sieht man sich in den Büchern, die man liest, niemals abgebildet oder nur negativ gezeigt, fühlt man sich einsam, unverstanden und allein.“

Katriona von Stürmische Seiten

Glaubst du noch an den Mythos von der einzig wahren ewigen Liebe? Das ist total schön. Dann empfehle ich dir eine romantische Kömodie und wünsche dir viel Glück bei der Suche nach dem oder der „Richtige/n“. Falls du aber den Verdacht hast, dass mit diesem Mythos irgendwas nicht stimmt, weil das wahre Leben kein Liebesroman ist, bist du hier genau richtig.

Die Beziehungsstatus-Romane erzählen die Liebe anders. Nicht als Drama, nicht als persönliches Versagen, wenn es mit der großen Liebe nicht klappt, sondern als eine lebendige Geschichte von Menschen, die ihren Platz im Leben suchen, ohne die Rolle in einem klassischen „Liebesdrama“ anzunehmen. Sie erzählen von ganz normaler Vielfalt, vom bunten Leben jenseits stereotyper Geschlechterrollen im Reihenhaus. Sie erzählen von Polyamorie, von Beziehungsanarchie, von Freundschaft, Toleranz und dem großen Abenteuer, sich ein Leben ohne Baukasten selbst zu gestalten. Und du kannst sie kostenlos hier im Blog lesen.

Die Story

Niemand mag Leute, die fremdgehen. Das ist verletzend. Aber warum tut jemand so etwas?

Der irische Maler John geht heimlich fremd. Ja, gut, das passiert vielen Leuten. Und eigentlich ist das ja auch gar nicht das, wonach es aussieht. Schließlich hat John seine Frau ewig nicht gesehen und seine Affären passieren ihm einfach irgendwie. Da läuft eben manchmal was parallel, was so nicht geplant war. Und seinen Frauen zu sagen, dass er nicht treu ist, wäre ja auch verletzend. John will niemanden verletzen, also hält er die Klappe. Aber gut fühlt sich das alles nicht an. Also strandet er in einer ostfriesischen Künstler-WG, um als Eremit im Bauwagen zu leben.

Und dann kommt Anna. Das ist jetzt normalerweise die Stelle, wo Liebesromane vorhersehbar werden. Anna müsste John jetzt zur Monogamie bekehren, er heiratet sie und die Geschichte endet dann am glücklichsten Tag im Leben. Damit keiner merkt, dass es nach diesem Superlativ nur noch bergab gehen kann. Aber Anna denkt gar nicht daran, John »einzufangen«. Denn Anna ist polyamor und hat ihren »Liebesfreund für immer« längst gefunden. Anna kann eben mehrere Männer lieben. Ganz offen und ohne sich für einen zu entscheiden.

Anna räumt endlich mit dem Vorurteil auf, dass Polyamorie das neudeutsche Wort ist für Rudelgehudel 24/7. Es geht um Ehrlichkeit, Liebe und Rücksicht!

Langsam gerät Johns Weltbild gefährlich ins Rutschen. Wenn man endlich »die Richtige« gefunden hat, will man doch treu werden, oder? Daran erkennt man doch Liebe, das weiß doch jeder! Aber wieso will sie das nicht? Diese Polyamorie kann doch keine Liebe sein! Wenn John mehrere Affären hat, ist das ja auch keine, das weiß er schließlich aus der Innenansicht! John will aber keine Affäre für Anna sein. Er will endlich mal ein anständiger Kerl sein, er will der Held sein, der sie vor diesem mysteriösen Fremdgänger rettet!

Aber Anna weigert sich, an den Mythos von der einen großen Liebe zu glauben. Sie weigert sich, nach den Regeln zu spielen, an denen John selbst immer gescheitert ist. Aber ist nicht gerade das Liebe? Wenn man sich für den anderen bemüht, sich endlich mal an die Regeln zu halten? Wenn man Opfer bringt und auf Freiheiten verzichtet? Schließlich muss man doch treu sein, um sich Liebe zu verdienen! Und dann kommt diese strubbelige wilde Elfe und verlangt das gar nicht von ihm! Und darf John sich überhaupt geliebt fühlen von einer Frau, die ihm nicht treu sein will? Aber wieso fühlt ausgerechnet Annas Liebe sich so echt an?

Wenn du selbst definieren könntest, was Liebe ist, was wäre das dann für dich?

Ganz langsam wird John bewusst, dass Anna ihn niemals anlügen wird, weil Ehrlichkeiit ihr über alles geht. Ganz langsam beginnt er zu fühlen, dass sie ihn nie verlassen wird, weil sie einen anderen Mann kennenlernt. Noch langsamer zerbröseln seine Vorurteile, dass eine Frau, die nicht monogam lebt, mit jedem ins Bett steigt.

Aber reicht das, um sich sicher zu fühlen? Wie verdammt noch mal hält man Eifersucht und Verlustangst aus, ohne einfach unterzutauchen? Als dann noch Annas Gefährte in der WG auftaucht und sich riesig freut, ihn endlich kennenzulernen, muss John eine Entscheidung treffen. Ist Polyamorie die Lösung für all seine Probleme oder ein Albtraum?


Sookie Hell schreibt mit unglaublich viel Wortwitz und Ehrlichkeit über alle möglichen Themen, die man aus Beziehungen und Freundschaften so kennt – oder eben auch noch nicht. Über Polyamorie hatte ich tatsächlich schonmal was theoretisches gelesen, aber wirklich verstanden habe ich die Möglichkeiten und Beziehungswege erst dank Sookie – super spannend!

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Endlich mal jemand, der sich des Themas Polyamorie mit dem nötigen Humor annimmt. Eine schöne Story, ausgefeilte Charaktere und die phantasievolle Einflechtung echter Informationen.

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Ah, okay, das klingt ja alles gar nicht mal so verwirrend. Und womit muss ich jetzt rechnen, wenn ich diese Beziehungsstatus-Romane lese?

Die Beziehungsstatus-Romane sind eine Liebeserklärung an die Vielfalt, an das Leben jenseits des Mainstream. Sie erzählen die Geschichte von Menschen, die sich aufmachen, ihr Leben selbst zu gestalten und ihren Beziehungsstatus selbst zu erfinden.

  • Stell dich ein auf tiefsch(l)ürfende Gespräche, denn ohne Ostfriesentee läuft in den Beziehungsstatus-Romanen gar nichts!
  • Rechne damit, dass du anfängst, Dinge zu hinterfragen, die du immer für ungeschriebenes Gesetz gehalten hast
  • Mach dich darauf gefasst, dass es bei Polyamorie nicht um Sex geht!
  • Mach dich darauf gefasst, dass es bei Polyamorie irgendwie doch auch ständig um Sex geht … +grübel+
  • Erlebe, wie deine anerzogene innere Moralkeule zerbröselt
  • Und dann hebe den Kopf, schnuppere am Wind und stelle grinsend fest, dass du anfängst, Liebe zu sehen, wo du sie vorher nicht erkannt hast. Weil vielleicht äußere Parameter fehlten, wie ein Diamantring.

Die Beziehungsstatus-Romane stellen Fragen, die in Liebesromanen strengstens verboten sind!

  • In wen verliebe ich mich und wenn ja, in wie viele?
  • Wenn ich bis jetzt immer nur die »bessere Hälfte« war, wie werde ich ein Ganzes?
  • Wo kommen die Frauen hin, die »weggeheiratet« werden und wieso sollten die das wollen?
  • Was kann ich tun, wenn ich mich verliebe, obwohl ich meine große Liebe schon gefunden habe?
  • Wenn ich schüchtern, asexuell und auch noch rothaarig bin, wie finde ich dann Lieblingsmenschen, die ich lieben kann?
  • Wo ist die Grenze zwischen Freundschaft und Liebe und – falls ich sie finde – kann es sein, dass Freundschaft sich viel sicherer anfühlt?
  • Was hat Treue eigentlich mit Sex zu tun?
  • Wo ist der Unterschied zwischen wilder Lust und Dominanz? Wo ist der Unterschied zwischen Hingabe und Selbstaufgabe?
  • Wieso kommt erst der Kluntje in die Tasse und dann der Tee?

Aha. Öhm, und wieso landen die Romane jetzt kostenlos hier im Blog?

Die ausführliche Begründung dafür könnt ihr hier nachlesen, aber die kurze und ehrlichste Antwort ist: Die ganzen Vorurteile, die Menschen, deren Liebesleben irgendwie von der Norm abweicht, jeden Tag einstecken müssen, gehen mir so maßlos auf den Sack, dass mir langsam die Kettensäge lahm wird. Ich kann das nicht immer jedem einzeln erklären. Deswegen bin ich scharf auf Reichweite. Aufklärung ist einfach so unnnglaublich nötig, also teilt, Leute, teilt! Damit die Toleranz für Andersliebende aus meinem Blog in die Welt schwappt!

Und wie funktioniert das jetzt mit dem Lesen? Ganz einfach: Klick dich durch die Kapitel!

Ach so, das hätte ich jetzt fast vergessen! Ihr sollt ja hier voll die geile Uuuuser Experience haben und dazu gehören natürlich Utility und Usability, steht im Internet! Deswegen könnt ihr den Blog abonnieren (das kennt heute wahrscheinlich keiner mehr, ist total old-school), dann werdet ihr über neue Kapitel per Mail informiääät, wie der Ostfriese sagt. Wahrscheinlich seid ihr alle mit dem Handy unterwegs, da müsst ihr einfach mal runterscrollen. Für die älteren Zuschauer an den Geräten im Heim (die sich so wie ich noch die Desktop-Version angucken): Das Abo-Widget ist in der Sidebar rechts. Die Teebeutel befinden sich unter den Sitzen!

Bisher online:

Polyamorie Serie
Beziehungsstatus 1: Wer’s zuletzt macht, macht’s am besten!
  1. Kapitel
  2. Kapitel
  3. Kapitel
  4. Kapitel
  5. Kapitel
  6. Kapitel
  7. Kapitel
  8. Kapitel
  9. Kapitel
  10. Kapitel
  11. Kapitel
  12. Kapitel
  13. Kapitel
  14. Kapitel
  15. Kapitel
  16. Kapitel
  17. Kapitel
  18. Kapitel
  19. Kapitel
  20. Kapitel
  21. Kapitel
  22. Kapitel
  23. Kapitel
  24. Kapitel
  25. Kapitel
  26. Kapitel
  27. Kapitel
  28. Kapitel
  29. Kapitel
  30. Kapitel
  31. Kapitel
  32. Kapitel
  33. Kapitel