Roman für intelligente Männer erschienen!

Roman für Männer

Wie die Rumszeitung berichtet, ist die Autorin Sookie Hell fest entschlossen, literarischen Selbstmord zu begehen und bei Amazon im untersten Keller zu landen. Kritiker werfen ihr vor, dass sie mit der Veröffentlichung eines Romans für „intelligente Männer“ für ein elitäres Nischenpublikum schreibt, dessen Existenz bisher nicht erwiesen werden konnte!

„Ich glaube fest an die Existenz intelligenter Männer!“,

verrät die etwas naiv und verpeilt wirkende „schreibende Teetasse“ Sookie Hell im Interview. „Der Trend am Buchmarkt geht leider zum vollkommen hohlköpfigen, eindimensionalen Alphamännchen mit Sixpack, der Kopf ist nicht so wichtig, dafür aber der Kontostand. Wenn ich ein Mann wäre, hätte ich auch keine Lust, so einen Roman zu lesen!“

Auf die Frage, ob diese Alphamännchen nicht genau das seien, was Frauen in Romanen lesen wollen, verriet die Schriftstellerin: „Natürlich bedienen Bücher Träume und der triviale ‚boy meets girl‘-Roman hat eine lange Tradition und auch seine Berechtigung. Aber viele Frauen und noch weniger Männer finden sich in diesen Geschichten wieder. Jedenfalls nicht die Menschen, die ich kenne. Manche Menschen sind sapiosexuell, verlieben sich also in die Intelligenz ihres Gegenübers. Das passiert Männern wie Frauen gleichermaßen und führt oft zu sehr lustigen Missverständnissen. Denn je intelligenter ein Mensch ist, umso komplizierter ist er auch, umso schwieriger wird es, Rollenklischees wirklich auszufüllen. Über solche Figuren habe ich geschrieben, um Leser zu erreichen, die das von sich selbst kennen. Und das können – ja! – auch Männer sein!“

Wo holt man intelligente Männer ab, im Tierheim?

Auch auf diese Frage weiß die schrullige Autorin eine Antwort: „Intelligente Männer sind ja keine Pinguine, die in Kolonien leben und Touristen anlocken. Sie sind mitten unter uns! Oft werden sie nur mit Blödmännern verwechselt, weil sie mit glasigem Blick still in der Ecke sitzen. Der glasige Blick resultiert aber aus chronischer Unterforderung, weil sie nichts zu lachen haben. Für diese Männer – und natürlich für die vielen Frauen, die das ebenfalls kennen – schreibe ich und bin fest entschlossen, sie zu erreichen. Dazu habe ich eine LitBait-Woche geplant und biete meine Bücher in dieser Woche zu einem stark reduzierten Preis an. Wir werden sehen, ob die intelligenten Männer sich dann aus der Grauzone wagen und mal ein Buch lesen, das von Gefühlen handelt. Denn die haben sie selbst ja auch, zweifellos!“

Die Frage, was ein LitBait ist, konnte die RUMS trotz intensiver Recherche nicht ganz klären. Aus gut unterrichteten Kreisen erfuhren wir, dass es sich dabei um Schlagzeilen handeln soll, die Sensationslust wecken und dann zu einem literarischen Text führen. So sollen die Leser abgeholt werden, die sich erst über ihre niederen Instinkte ärgern und dann erfreut sind, wenn es tatsächlich eine Geschichte hinter der reißerischen Schlagzeile zu lesen gibt. Was reißerische Schlagzeilen sind, ist der RUMS allerdings nicht bekannt. Den ersten Band der Romanreihe finden Sie hier für kurze Zeit zum Vorzugspreis von 99 Cent. Liest ja eh keiner. Intelligente Männer! Muahahahaaaa ….

Beziehungsstatus Romane für intelligente Männer

Happy Birthday, John O’Molloy!

Beziehungsstatus Romane John O'Molloy

Diese Woche wird mein Romanheld John O’Molloy ein Jahr alt. Yeah! Happy Birthday, John! Wieso ich ihm aber gleich eine komplette, extrem erweiterte Neuauflage mit neuem Cover schenke, erfahrt ihr in diesem Artikel!

Die seltsame Reise des John O’Molloy zwischen seinen Buchdeckeln

Also, das war so. Wenn ihr mich schon länger lest, wisst ihr ja, dass ich oft a little bit confused bin, aber diesmal konnte ich wirklich nichts dafür! Ich hatte eine Vision. So fängt der Ärger ja meistens an, nä? Und meine Vision war eine komplett überarbeitete Neuauflage der Beziehungsstatus-Romane, damit der dritte Band (auf den viele von euch ja tatsächlich warten) für mich beim Schreiben auch endlich richtig funktioniert und ich das Ding endlich raushauen kann. Denn wir alle warten ja gespannt auf Mrs. John O’Molloy, also Sonja, das Früchtchen. Hehe. Die olle Bitch, muahaha!

Jedenfalls dachte ich, dann mach ich einfach alles rund und lade neue Versionen hoch und das war, höhö, voll naiv. Weil! Ich wollte neue Titel! Neue Titel gehen bei einer Neuauflage aber gar nicht. Also stellte ich in finsterster Nacht und völlig überarbeitet, hohlwangig, mit kalten Füßen und manisch fiebernd (Autoren kennen diesen Zustand) fest:

Kacke!

Ich muss komplett neue eBooks hochladen! Also wollte ich die Alten einfach diskret aus den Shops verschwinden lassen und quasi mit „John O’Molloy reloaded“ noch mal richtig durchstarten und dann auch mal Werbung machen! (Auch diesen Zustand kennen viele Autoren: Schreiben und Marketingtalent kommen bei einer einzigen Person so oft zusammen vor wie das absolute Gehör und drei Arme, also gar nicht).

Es begab sich aber zu der Zeit, dass man alte eBooks nicht einfach mit einem Klick löschen kann, sondern lange Fristen einhalten muss und blabla, ihr kennt das, was einmal im Netz war, geht sowieso nie wieder ganz weg. Also hab ich, clever, die alten eBooks mit dem Hinweis im Klappentext versehen, dass man die nicht kaufen soll, sondern die Neuauflage, weil ich ja vermeiden wollte, dass Leser böse auf mich werden, weil sie doppelten Content kaufen, logisch, da würde ich mich auch drüber aufregen. Zu der Zeit dümpelte die alte Auflage sowieso irgendwo im Nirvana des Amazonas rum, also dachte ich beruhigt: Die Dinger findet eh kein Mensch mehr.

John O’Molloy kam ins Rollen

Dann passierte etwas, wobei ich mir vorkam wie Dick und Doof, wenn ein alter Ford den Berg runter rollt und man nur noch seinen Hut festhalten und hinterher rennen kann. Die neuen eBooks, mit fix zusammengeschusterten neuen Covern, erlangten plötzlich das, wovon alle Autoren träumen: Sichtbarkeit! Wahrscheinlich lag es an Annas tollen Haaren auf dem Cover (die sind aber auch schön!), jedenfalls war der erste Band (der als kostenloser Lesehappen die alte kostenlose Leseprobe ersetzen sollte) innerhalb von einem Tag in den Top 100 und schaffte es sogar in die Top 20 bei kostenloser zeitgenössischer Literatur. Gar nicht faul rieb ich mir begeistert die Hände und dachte, jetzt kaufen auch ganz viele Leute den zweiten Band. Was auch einige gemacht haben. Aber der Großteil der angefixten Leser stürzte sich aus mir nicht ersichtlichen Gründen auf die alten eBooks!

Und prompt, ohne Witz, verschwanden wie durch Zauberei die Hinweise in den Klappentexten, dass die Leser doch bitte die Neuauflage lesen und keinen doppelten Content kaufen sollen. Am Amazonas, bei Thalia dasselbe und so fort, ob mein Distributor das gemacht hat oder ob die bei den Shops tatsächlich Praktikanten sitzen haben, die die Klappentexte gegenlesen, weiß ich nicht, jedenfalls rannte ich nur schreiend hinterher und konnte nichts dagegen machen. Mist, ich hatte gegen meinen Willen das erschaffen, was meine Autorenkollegin Dana Brandt als „Paralleluniversum“ bezeichnet hat – treffender hätte ich es nicht sagen können.

Wenn Zukunft und Vergangenheit sich auf der

Bestsellerliste treffen

John O'Molloy in der Top 100Während die Neuauflage in den Charts langsam wieder runterkletterte, kletterte das alte eBook mit der kostenlosen Leseprobe rauf, bis beide sich in der Mitte trafen. Insgesamt hat sich im Mai, obwohl es viel später loskletterte, das alte eBook aber dreimal so oft „verkauft“ wie das neue und zog natürlich fleißig Käufe der alten eBooks nach sich, während die Neuauflage ins Nirwana rutschte.

Die Leser haben entschieden

Versteh einer die Menschheit! Ich saß voll in der Patsche mit meinem paralleluniversitären Double-Content-Drama! Ehrlich, meinen Blutdruck wollt ihr gar nicht wissen! Seltsamerweise hat mir das Drama aber wohl niemand wirklich krumm genommen, denn es hat noch keine 1-Sterne-Rezensionen gehagelt, dafür haben meine Leser aber (was mir fürchterlich leid tut, aber natürlich ein riesiges Kompliment ist), alles gekauft, was sie von Sookie Hell finden konnten: eBooks Polyamorie Sookie Hell

Ehrlich, ich liebe es, wenn ihr alles von Sookie Hell kauft, aber das war so gar nicht geplant! Ich wollte euch kein Paralelleuniversum andrehen, ich schwör! Also hab ich, *hechel*, innerhalb von vier Wochen, ohne Witz, versucht, das Dilemma zu beheben und 1.500.000 Zeichen, ja, anderthalb Millioooonen Buchstaben Tag und Nacht so umgearbeitet, dass ihr, die ihr mir schon euren Einkaufswageneuro und eure Zeit anvertraut habt, nicht genau so verwirrt werdet wie ich. Denn wenn ihr schon zwei Reihen kauft, sollt ihr auch zwei Reihen lesen dürfen!

John O’Molloy erfindet sich neu

Höhö, das reimt sich und was sich reimt, ist gut. Solltet ihr euch übrigens wundern, wieso ich so oft John O’Molloy schreibe, mein neues SEO-Plugin zählt mit und John ist heute mein Keyword! 😀 Kann ja sein, dass ihn mal jemand googelt! Yeah, das rockt. Was wollte ich jetzt sagen? Ach so! Die Polyamorie-Lesehappen enthalten jetzt also kurzerhand die Vorgeschichte von Anna und Sven. Ich hatte das ja alles ganz genau im Gehirn, ich musste das nur aufschreiben. Ihr könnt also eure eBooks einfach updaten und irgendwann mal lesen. Dafür hat die Beziehungsstatus-Reihe nicht nur neue Cover, sondern ist auch viel dicker geworden und enthält lauter schmutzige Details, die John extrem peinlich sind, ein Update lohnt sich also! 😀

Hab ich jetzt alles kaputterklärt? Ich hoffe es! Jedenfalls wird die Neuauflage der alten Beziehungsstatus-Romane gerade mit den saucoolen neuen Covern in die Shops eingepflegt. Und für alle, die bis hierher kein Wort verstanden, aber trotzdem mitgelesen haben: Zu Johns Geburtstag gibt es die neue Auflage für eine Woche zum sagenumwobenen Geburtstagspreis von 99 Cent. Ihr landet direkt auf dem Amazon-Angebot, wenn ihr das Artikelbild anklickt. Mit genauen Daten kann ich euch leider nicht versorgen, weil die Woche mit der Preisaktion bei jedem Shop um ein paar Tage variieren kann, aber ihr seht ja am Beitragsbild, wie die neuen Cover aussehen. Äh, daran erkennt ihr dann die Neuauflage.

Vom Leben überrumpelt

Auch das war übrigens gar nicht geplant, dass die Neuauflage auf den Tag genau ein Jahr nach dem Start der Reihe bei Amazon auftauchte, war reiner Zufall. Da könnt ihr mal sehen, wie gut ich organisiert bin. Ich hab mich damit selber überrascht. Was mich nicht davon abhalten wird, zur Feier des Tages eine LitBait-Aktion zu starten, aber darüber reden wir morgen! 😀

Also, noch mal, weil das Keyword einfach zu schön ist: Happy Birthday, John O’Molloy, und ich hoffe, dein neues Cover gefällt dir!