Beziehungsstatus 4

Beziehungsstatus 4: Ich brauche dringend euren Rat!

Ich würde jetzt sagen „I bims“, aber das ist ein Jugendwort und nix ist so peinlich wie eine olle Schrulle, die Juuuugendsprache spricht, deswegen, öhm, könnt ihr mal alle eben kurz näher rücken? Am besten wir bilden einen Stuhlkreis, ja, und wenn jeder seine Wolldecke … Mist. Ich bin verwirrt. Das seid ihr von mir natürlich nicht gewohnt. Es geht um Beziehungsstatus 4 und wir müssen reden. Aber ungelogen: Ich hab jetzt seit Wochen diesen Gesichtsausdruck:

Beziehungsstatus 4

Ich hab da nämlich ein Problem mit Beziehungsstatus 4, und da wir als Autorin und Leser ja irgendwie alle im selben Boot sitzen, muss ich euch jetzt mal aus der Komfortzone locken! Und, ja, auch die stillen Leser dürfen mitreden! Falls ihr online nicht mit mir gesehen werden wollt, auch gerne als PN über Facebook, treibt sich ja nicht jeder gern öffentlich in der Polyamorie-Ecke des Internets rum, da hab ich vollstes Verständnis für! Worum geht’s?

Beziehungsstatus Romane führen ein Eigenleben, so viel ist klar!

Äh, ich will euch jetzt gar nicht mit der ganzen Geschichte langweilen, was vom ersten Erscheinen des ersten Bandes bis heute, blabla, aber Fakt ist: Geplant war das ganze Ballett ja als Fortsetzungsroman, der quasi relativ kurzgetaktet Neuerscheinungen hervorploppt. Plopp. Da is‘ wieder einer! Weil ich aber Sookie bin, hab ich mir dann wieder selber Beine gestellt und komplett umgearbeitet, extrem dicker gewordene Neuauflage, was soll ich sagen, es ist aber auch einfach immer so kompliziert! Mit der Liebe und der Polyamorie und dann haben die Romanfiguren wieder ihren eigenen Kopf und – ihr kennt das. Wie heißt das? Schreiben ist das, was passiert, während du plottest. Oder so.

Jedenfalls sind Beziehungsstatus 1 – 3 ja jetzt verdammt fett. Also, nicht so fett wie Tolstoi, aber der hat Krieg und Frieden auch achtmal umgeschrieben, der kannte das auch, diesen ewigen Optimierungszwang. Mein Dank gebührt übrigens Missus Tolstoi, die das alles immer wieder von Hand abgeschrieben hat. Manchmal frage ich mich, ob ich nicht doch heiraten sollte. Das steht aber jetzt hier nicht öffentlich zur Debatte! 😀

Ja, auf jeden Fall: Die drei ersten Bände so als Reihe, aber irgendwie schon auch ein bisschen in sich abgeschlossen, also quasi mit „Themenschwerpunkten“, waren für mich extrem wichtig bei der Arbeit. Aber die Figuren verändern sich, es kommen neue hinzu, das Universum breitet sich aus und wird bunter und wer bis jetzt mitgelesen hat, kann das auch wechseln. Was Polyamorie überhaupt ist und wer mit wem und an welchen Schauplätzen und überhaupt – inzwischen kennen wir uns ja alle. Und jetzt endlich meine Frage:

Könntet ihr ab Beziehungsstatus 4 mit einer Umstrukturierung leben?

Die Sache ist nämlich die: Ich hatte echt nicht mit euch gerechnet. Mit so tollen Lesern wie euch. Mit Lesern, die sich so viele Gedanken machen, die so mitfiebern, so individuelle Rezensionen schreiben, die mir so tolle, tiefgründige Nachrichten schicken und die vor allem meinen speziellen Humor teilen. Ich dachte, das wär eben eins meiner üblichen Projekte, bei denen nie einer guckt, ich stell mal ein Buch ein, dann rutscht das ins Nirvana und ich fange ein neues Projekt an. Ziegenkäse wegschmeißen oder alte Duschgelflaschen als Vasen upcyceln oder so. Aber jetzt seid ihr da und ihr scharrt mit den Hufen und wollt wissen, wie es weitergeht.

Und für mich hat sich auch vieles geändert. Die Figuren sind für mich inzwischen wie Familienmitglieder, man kennt sich eben. Ich bin inzwischen auch mit der Story so verwachsen, das ich nicht mehr überlegen muss, wie es weitergeht, ich weiß es einfach. Ich will nur noch schreiben, schreiben, schreiben und raushauen, KAWÄMM! Jetzt ist aber das Ding: Bis jetzt hatten wir quasi drei fette Bände in Spielfilmlänge. So wie „Star Wars“, als die Welt noch in Ordnung war. Oder „Fluch der Karibik“, bevor Jack Sparrow diese neuen Extensions bekam und bescheuert aussah. Drei Teile sind watt Ehrliches. Und Beziehungsstatus 4 soll und muss es einfach geben, da sind wir uns hoffentlich einig! 😀

Aber ich würde jetzt einfach lieber ins Serienformat wechseln. Weil die Story einfach gerade danach verlangt. Irgendwie. Und ihr auch. Irgendwie. Und mein Marketing auch irgendwie, denn das effektivste Marketing sind immer noch Veröffentlichungen. Isso. Die Weihnachtsgeschichte war der Knaller und hat viele Neuleser ins Beziehungsstatus-Universum gespült, die mich sonst nie gefunden hätten. Sichtbarkeit rulez!

Wenn Romane nicht immer so fett wären!

Aber Bücher in Romanstärke mit rund 600.000 Zeichen brauchen einfach ihre Zeit. Besonders bei einer so komplexen Story mit so vielen Charakteren, die alle Aufmerksamkeit verdienen. Meine Arbeitstechnik ist nämlich auch so: Ich mache alles im Kopf. Ich mach mir noch nicht mal Notizen. Wenn ich sehe, was andere Autoren da für Mindmaps und Plotgedöns anlegen – mach ich alles nicht. Bei mir muss das fließen und dann wird zehnmal umgeschrieben, bis die 300 Seiten rund sind. Das dauert über den Daumen pro Buch ein Jahr, weil der ganze Aufbau für dicke Schmöker doch sehr komplex ist. Und beim jetzigen Format bin ich drauf eingeschossen, dass ich mehrere Handlungsstränge auch zeitgleich zusammenfügen muss (auch, wenn man das beim Lesen vielleicht gar nicht so merkt, aber isso!) Aber jetzt kommt ein Punkt, wo mich das bei der Arbeit an Beziehungsstatus 4 bremst. Und das wollen wir doch alle nicht! 😀

Ich will also jetzt gerne weg von den fetten Schmökern. Beim Lesen kommen die euch ja hoffentlich nicht wie fette Schmöker vor, aber beim Schreiben sind sie de facto welche! 😀 Ich will lieber hin zu einem neuen Format, kürzere Folgen, mehr Handlungsstränge, und ich glaube, das passt auch. Wir haben inzwischen die Wikinger, dann kommt die Moooni, Siobhan muss auftauchen und überhaupt. Wenn ich allen Figuren gerecht werden will, muss ich weg vom bisherigen Format. Und ich hab da heute in einer neuen Rezension einen Satz gelesen, der dazu irgendwie passte wie Arsch auf Eimer: „Dazu passt der offene Schluss, der eben nicht alle Fragen beantwortet, sondern Lust auf Fortsetzung macht.“ Da sind mir aber die Cocktailtomaten von den Augen, ploff!

Weil: Die Bücher haben sich entwickelt, die Figuren, ich und ihr auch. Und wir sind jetzt, tada, an einem Punkt, wo wir die letzten eingefahrenen Strukturen des klassischen Liebesromans verlassen können. Echt jetzt. Das Happy End am Ende brauchen wir alle nicht mehr, oder? Lebendige Liebe ist eben nicht statisch, die fließt, da gibt es immer Drama, Liebe, Wahnsinn, Zwischen-Happy-Ends und woanders kann es gerade donnern. Besonders in Ostfriesland. Da donnert es ja öfter.

Was machen wir jetzt?

Umverdingsung, Wurschtelung, muss also sein. Denn dann könntet ihr den nächsten Band vielleicht schon Ende des Monats haben. Schlanker, aber auch ein bisschen günstiger natürlich. Die Frage ist jetzt nur, was meint ihr: Ist es Selbstmord, mitten in der Reihe das Format und den Preis zu ändern? Oder klappt das? Oder sollen wir einfach mit einer neuen Reihe starten? Das geht! Ich müsste nur im Nachwort von Beziehungsstatus 3 darauf hinweisen, wo es weitergeht! Aber lieber würde ich bei der bestehenden Reihe bleiben, oder? Nehmen Leser das krumm, wenn sich was ändert? Oder, ah! Eine zweite Staffel! Wie wäre es mit einer zweiten Staffel? Das wär geil, oder? Oder ist das blöd? Aber dann wäre Beziehungsstatus 4 Band 1 der zweiten Staffel … Ist das verwirrend? Ich lass euch jetzt mal was sagen, vielleicht seht ihr das ja alles ganz anders! Und kommentiert, wo immer ihr wollt, eure Meinung ist wiiichtig! 😀

16 Gedanken zu „Beziehungsstatus 4: Ich brauche dringend euren Rat!

  1. Heirate Missus Tolstoi
    Darüber hinaus: Ich werde mal aus dem Nähkästchen plaudern und da ich davon ausgehe, das wir hier in dem Teil des Internets etwas utner uns sind (wegschauen), geht das. Ich gehöre auch zu den im Kopfplottern. Wenn Kopf weg, dann Plott weg. ist so. Aber daher weiß ich auch, was dein Problem ist. Der Plott fließt, ändert sich und mitunter schafft es nicht mal das Aufscheiben, ihm eine feste Form zu geben. Ein Gedanke. Eine Idee und die Figur wendet sich dem zu wie eine Blume dem Licht. Du hast dich jetzt in die Scheiße gerittetn, dass du alles schon veröffentlicht hast. Du kannst nicht etwas umschreiben, so still und heimlich, wie ich das kann – mit einer Serie. Die ist nicht veröffentlicht. Jetzt, Süße, sitzt du in der Tinte. Aber soll ich dir noch was sagen? Du kannst nicht anders. Dass muss fließen. Sobald du anfängst dich zu verbiegen, macht es plopp und dann hilft auch kein Toilettenpömpel, um die Angelegenheit wieder gängig zu machen. Du musst da jetzt durch. Wie auch immer du das regeln willst. Ich kann dir nur sagen, erst mal keine weiteren Veröffentlichungen mehr, so lange du nicht mit der „Angleichung“ fertig bist. Du setzt dich einfach nur zu sehr unter Druck. Nichts ist schlimmer, als eine Panik zu bekommen, weil die Kreativität Bocksprünge veranstaltet und man im Auge der Öffentlichkeit schon alles in trockenen Tüchern wähnt. Das ist … +hechel+ Oh Gott! +tee reich+ aber die letzte Tasse heute, Schönheit.

      1. Ich ignoriere alles, was du willst! 😀 Und ich verstehe genau, was du meinst, aber sowas von! Aber das, was du beschreibst, war mein Problem vor der komplett überarbeiteten Neuauflage. Band 3 sollte raus und das funzte einfach nicht, Weil für mich im Nachhinein alles noch viel klarer geworden war. Aber damals hatte ich noch so wenig Leser, dass ich mir einen Neustart mit Anlauf einfach geleistet habe, den Punkt hab ich zum Glück also schon hinter mir. Aber jetzt ist es anders! 😀

        Ich will an den bis jetzt bestehenden Büchern absolut nichts mehr ändern (bis auf die Tippfehler, die ich übersehen habe, höhö), aber ich bin an dem Punkt, wo das bestehende Format mich hemmt, so weiterzumachen. Wenn ich jetzt wieder einen Themenschwerpunkt für 300 – 400 Seiten setze, muss ich zu viele Handlungsstränge vernachlässigen und Charaktere in den Hintergrund stellen, an denen die Leser hängen (ich ja auch). Und aus der Falle will ich raus.

        Ein Serienformat, bei dem die Übergänge zur nächsten Folge sanfter sein dürfen, würde mir ab jetzt viel mehr kreativen Spielraum lassen. Ich frag mich eben nur, ob das marketingtechnisch nicht ein zu krasser Bruch wäre, wenn die Bände kürzer werden. So nach dem Motto: „Pah, erst macht die uns abhängig und dann kürzt sie die Bücher!“ Ich möchte einfach vermeiden, dass Leser sich vor den Kopf gestoßen fühlen. Aber für mich ist es ein ganz anderes Arbeiten, wenn ich ab jetzt eher so soapmäßig schreiben kann und nicht „alles“ in einem Buch abschließen muss. Äh, war das verständlich? „Danas und Sookies Autorenstammtisch“, wir sollten das auf 3sat machen! 😀

        1. Yep, verständlich. Die Gefahr ist eben ein Schleudertrauma der ganz krassen Sorte, wenn du noch mal die alten Bücher neu verpackst und quasi kürzt. Du musst ja sowieso Band 3 und Band 4 verquasten. Wenn du das nicht tust, sehe ich aus wie nach einem Glas Rum mit Cola (Standard entspräche meinem Aussehen nach dann 10 Cola Rum… Also stonend). Aber vielleicht ist es nur halb so schlimm. Man müsste das im Ergebnis sehen. … Und klar, Autorenstammtisch. Geniale Idee

  2. Also ich geb mal kurz meinen Senf dazu – hatte nämlich ein ähnliches Problem. Nur umgekehrt 😉 Ich hab meine Schneemänner mit Einzelteilen begonnen – jeden Winter drei, dachte ich am Anfang. Jeweils drei dann als eine Staffel zu betrachten. Zwei Staffeln lang hab ich das durchgehalten. Dann mehrten sich die Stimmen nach mehr Stoff in kürzerer Zeit. Die Cliffhanger waren einfach voll fies. Zumal ursprünglich zwischen allen Staffeln jeweils neun Monate liegen sollten. Schneemänner bringt man eben im Winter raus, dachte ich. Nicht im Frühling oder Sommer. Aber ich hatte die Rechnung ohne meine Leser gemacht. Wie gesagt, sie wollten nach der 2. Staffel nicht wieder ewig warten. Waren süchtig geworden. Hab ich also die 3. gleich hinterher geschickt. Diesmal sogar im Ganzen und nicht wie ursprünglich geplant in drei Teilen.

    Ob das marketingtechnisch schlau war? Mit Folgebänden erreicht man eh nie so viele Leser gleichzeitig wie mit einem komplett neuen Roman. Und – es gibt jede Menge Leser, die eine Reihe erst beginnen, wenn sie vollständig ist. Die können es auf den Tod nicht ausstehen, warten zu müssen. Weil sie die Handlung bis zur Fortsetzung nicht mehr so parat haben. Ich schreib deswegen trotzdem gern Zweiteiler. Nur die Schneemänner haben mehr gekriegt.

    Zu deiner Frage, Sookie, würde ich sagen: Probier’s aus! Versuch macht kluch *grins. Hast dir eh einen Brocken vorgenommen mit Teil 4. Wo’s doch 3. Teile schon in sich haben. Manche Leser werden’s gut finden, andere nicht. Wenn du die Bände kürzt, erwarten sie allerdings auch eine kürzere Taktung zwischen zweien. Tja, keine Ahnung, ob das für dich funktioniert. Hab erst vor ein paar Tagen mitbekommen, wie eine Kollegin wegen kürzerer Bände bei gleichbleibender Taktung und gleichem Preis richtig Ärger und schlechte Rezis bekommen hat.

    Wie auch immer – ich wünsch dir ein gutes Händchen für die Entscheidung! 🙂

    1. Danke, dass du dir die Zeit nimmst, mir von deinen Erfahrungen zu erzählen, da sind schon wieder so viele wichtige Aspekte drin! Genau dieses „Gleiche Taktung, gleicher Preis, weniger Inhalt“ will ich auf jeden Fall vermeiden, da wäre ich als Leser auch enttäuscht. Ich beobachte auch manchmal diese Reihen, die mit einem langen, günstigen eBook starten und dann mit diversen Folgebänden a 80 Seiten für 2,99 weitermachen und wenn die überhaupt mal eine Rezension haben, dann keine gute! 😉

      Klar wollen wir alle, dass unsere Arbeit honoriert wird, aber ich finde, man erkennt als Leser sofort, wann eine Reihe eben eine Reihe ist, weil die Geschichte so viel Raum braucht, und wann ein nackter Milliardär gevierteilt wird, um den Preis aufzublähen! Und auszusehen, als würde ich Milliardäre aufblasen und vierteilen, wäre mir echt unangenehm! 😀

      Aber um die Preisgestaltung geht es mir jetzt auch gar nicht, sondern um die Figuren und um meine Leser. Cliffhanger sind natürlich fies, aber sie machen ja auch was mit den Figuren. Wenn ein dramatischer Bruch passiert, müssen die Figuren umdenken und sehen, wie sie es wieder hinkriegen, und genau den Punkt haben meine Figuren am Ende von Band 3 erreicht. Hinzu kommt, dass neue Charaktere dazugekommen sind und ich von Lesern richtige Wunschlisten bekommen habe, welche Figur mehr Raum bekommen soll und das will ich total gerne erfüllen!

      Aber wenn ich das alles in den vierten Band packen will, wird der entweder viel zu umfangreich und die Leser warten, bis sie mich irgendwann vergessen haben, oder ich muss massiv Nebencharaktere abspecken, was ich gar nicht will. Hach, es ist kniffelig! Aber es ist eine rein künstlerische Entscheidung, die natürlich auch am Marketing nicht spurlos vorübergeht. Aber wie du so richtig sagst: Manche Leser werden es gut finden, andere nicht, allen kann man es leider nicht recht machen. Na ja, ich werd wohl noch ein paar mal drüber schlafen und weiter gucken müssen wie ein Kamel, bis ich weiß, was richtig ist. Aber wir kommen der Sache schon näher! 😀

  3. Liebe Sookie,

    erstmal freu ich mich ganz irre für dich! (Und freu mich auch gleich für mich, dass ich mich so für dich freuen kann. Du weißt schon, was ich meine. Und was das Mit-Sookie-in-der-Polyamorie-Ecke-gesehen-werden angeht … Is mir doch egal. Für intolerante Luschen, die nie über den eigenen Teller gucken, hab ich keine Geduld mehr.)

    Ach ja, und zum eigentlichen Thema:
    Neu an dem Format wäre ja vor allem — falls ich das so richtig verstanden habe — die Länge. Also Kürze. Wäre ich persönlich grundsätzlich dabei. Aber ich bin ja nun auch schon quasi heimliche Mitbewohnerin in der Kluntje-WG. Die Frau in weiß oder so. Also will ich natürlich immer sofort bescheid wissen, was sich so tut. Was mit neuen Lesern ist, weiß ich nicht, kann mir aber vorstellen, dass es denen spätestens nach Band 3 genau so geht. Dann sind die ja auch schon eingezogen.

    So als spontanes Brainstorming könntest du auch erstmal kürzere Folgeteile raushauen und die später passend zusammenpacken. Vielleicht braucht es das aber auch gar nicht. Ich denke, solche Fragen sind vor allem im Printbereich von Bedeutung. Ebook-LeserInnen scheren sich wenig um die „Dicke“ eines Buches, solange die Handlung die richtige Konsistenz hat. Und wenn du das Tempo irgendwann nicht mehr halten kannst, ist auch das kein wirklicher Beinbruch, glaube ich. Dann lässt du dir eben wieder mehr Zeit. Letztlich zählt die Geschichte, nicht die Präsentation.

    Das sind so meine ersten Gedanken. Natürlich als Autorin und Leserin, von Marketing versteh ich wenig 🙂 Vielleicht fallen mir mit der Zeit noch andere Ideen dazu ein.

    Toi, toi, toi!
    Sabine

    PS: Jetzt hab ich auch noch die Kommentare der anderen gelesen und kurz sacken lassen. Ich glaube, in deiner Antwort auf Nora Amelie liegt die Lösung: Dir geht es um die Nebenfiguren, die sich in deinem Kopf und dem der Leser allmählich zu ganz eigenen Hauptfiguren mausern. Wäre das aber nicht das klassische Szenario für Spin-Offs? Die dürften dann ja ein ganz eigenes, eben kürzeres Format haben. Also eher Novelle statt 300-Seiten-Roman. Du hättest da alle Freiheiten, könntest die parallel zur Haupthandlung schreiben und auf diese Weise zeitlich Bezug nehmen. Nur so als Anregung.

    1. Ah, nach den Stimmen der Vernunft die Stimme der Intuition, ich gebe zu, dass ich auf dich gehofft hatte! 😀

      Wo fang ich denn jetzt an? Äh, ja. Der Spin-off-Gedanke, mit dem hab ich mich natürlich auch lange beschäftigt. Ich hab sogar schon eins angefangen, allerdings aus der Sicht einer Figur, die neu hinzukommt und die Flying Kluntje quasi von außen betrachtet. Ob ich das weiterverfolge, weiß ich aber noch nicht, das hängt auch davon ab, ob ich im Lotto gewinne. Bei den Nebenfiguren hat sich bei mir aber ganz klar das Gefühl gemeldet, dass ich das nicht trennen kann, weil alle miteinander verwoben sind, also, die Ur-Bewohner. Steffi muss einfach mit Anna Ladies-Only-Tee trinken können, Sven und John müssen bei ihren absurden Männergesprächen umeinander rumeiern können, Anna und Lothar gehen auch immer mehr in Richtung Arbeits-Ehe und Eugen braucht ja auch einfach mal immer wieder einen vertrauten Mitbewohner, der wahrnimmt, was er sich wieder nicht zu sagen traut. Natürlich könnte ich da auch einiges auslagern, aber das würde vom rein dramaturgischen Standpunkt her erfodern, dass ich für Neuleser Dinge erklären müsste, bei denen Stammleser dann gähnen und denken: „Das weiß ich doch alles schon!“

      Nur als Beispiel: Sagen wir mal, Steffi lernt jemanden kennen, mit dem sie ihre eigene Liebesgeschichte bekommt. Wenn Anna in dem Szenario die klassische „beste Freundin“ wäre, die eben lustige Sprüche raushaut und alles locker nimmt, wäre das überhaupt kein Ding. Da wäre es dann mit roten Pumps, schrillen Klamotten und wechselnden Partnern getan, da weiß jeder: Aha, Archetyp, ausgeflippte beste Freundin, alles klar. Jetzt sind die Flying Kluntje ja aber kein Mainstream und ich kann mit solchen Standards einfach nicht arbeiten (will ich auch gar nicht, gäääähn …). Und Neulesern noch mal alles zu erklären, was die Figuren und Stammleser längst wissen, wäre mir und euch viel zu langweilig. Daher eher lieber mal ein Spin-off aus der Sicht einer ganz anderen völlig neuen Figur, die sich fragt: „Was sind das bloß für Freaks?“ und dann schleichend infiziert wird! 😀

      Aber erst mal muss ja die Hauptstory weitergehen, da brennen wir ja alle drauf, hehe. Daran, kürzere Teile zu veröffentlichen, um Tempo aufzunehmen und mehr Sichtbarkeit zu kriegen, und die dann später noch mal als Ganzes zu veröffentlichen, habe ich auch schon gedacht, aber quasi doppelt zu veröffentlichen käme mir auch komisch vor. Dann eher mal irgendwann eine „Gesamtausgabe“, im Schuber, höhö! Ich bin aber jetzt die ganze Nacht grübelnd im Bett auf und ab geschritten, weil meine Rübe anfing, einfach eine neue Reihe zu konzipieren, die direkt an BS 3 anknüpft, aber trotzdem Neuleser so abholen kann, dass sie verstehen, was lost ist, und Stammleser nicht mit Wiederholungen langweilt. Das würde mit ganz wenig Arbeitsaufwand am jetzt bestehenden Manuskript sogar funktionieren. Glaub ich. Also quasi eben doch eine zweite Staffel, die aber marketingtechnisch so funktioniert, dass man mit ihr einsteigen kann, aber sich dann fragt: „Was war denn da vorher los? Dann muss ich die anderen Bücher auch mal lesen!“ Höhö!

      Hm. Ja. Das eigentlich Problem ist wohl, dass ich inzwischen tolkiensche Ausmaße erreiche, aber nicht zu Tolkiens Zeiten veröffentliche. Das muss heute gerade am eBook-Markt einfach schneller gehen und um ehrlich zu sein, ich brenne selbst darauf, den nächsten Teil zu veröffentlichen, veröffentlichen macht einfach so viel Spaß! 😀 Und jetzt ist der Punkt, wo Anna und John einen Neustart machen müssen. Vielleicht wäre das auch der Punkt, für den Neustart einer nächsten Reihe, sonst wird die Beziehungsstatus-Reihe mit kürzeren Bänden irgendwann zehn Teile lang und das schreckt Einsteiger vielleicht eher ab, oder? Wenn man orakeln könnte! Pendeln! Hühnerkochen werfen! Seufz …

  4. Sorry, aber ich muss noch mal ran 😉 Bevor ich zu Sabines Kommentar komme, gleich erst mal zu Sookie auf Sabines Kommentar … Menno, ist ja wie Schachtelsatz … Anna und John Neustart? Hmmm, okay, selbst wenn es das wäre … wird das nicht ein bisschen kompliziert für Neuleser? Erst den Neustart und hinterher den schon kalten Kaffee? Ich hab bei meiner Weihnachtsstory darüber nachgedacht, ob es überhaupt Spaß machen würde – für Neuleser, nach der Weihnachtsstory, die die Schneemänner-Geschichte auf andere Weise fortführt, aber eben auch auf dem Finale der Geschichte beruht, überhaupt noch mit dem Urschleim anzufangen? Bin ich skeptisch, dass das wirklich jemand tut. Die Weihnachtsstory war insofern vordergründig für Insider gedacht und hat wohl auch nur die getroffen. Aber okay, sie war ein Spin-off und nicht der Beginn einer neuen Reihe. Insofern hinkt der Vergleich mächtig. Aber irgendwo dazwischen komme ich ins Grübeln. Ich weiß nicht, ob ich mit denselben Hauptfiguren eine neue Reihe starten würde. Dafür vielleicht doch lieber den Schwerpunkt auf ein oder zwei andere der Figuren verlagern?

    Noch mal aus dem Nähkästchen geplaudert – und das jetzt zu Sabines Kommentar. Aus den Nebenfiguren Hauptfiguren machen, finde ich ne gute Idee! Wobei die durchaus mehr als ein Spin-off verdient hätten, aus meiner Sicht. So, und jetzt das Nähkästchen: Mir ging es bei den Schneemännern ähnlich. Ich hatte ein relativ überschaubares Ensemble und trotzdem mauserten sich zwei der Typen mit Potential für eigene Geschichten. Einer hat seinen Roman bereits bekommen. Der andere kriegt ihn gerade. Ich hab also die Schneemänner-Reihe zwar zu Ende gebracht, aber indirekt fortgesetzt, indem einige der Nebenfiguren in anderen Geschichten zu Hauptfiguren wurden.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Kann man sehr gut machen. Die große Frage dabei ist nur: Nach welcher Strategie? Damit man sich am Ende nicht verzettelt … Bei mir ist es so, dass sich die Leser inzwischen dran gewöhnt haben, dass Figuren aus früheren Romanen immer wieder auftauchen. Und dass am Ende jedes abgeschlossenen Romans Fragen offen bleiben für den nächsten. Trotzdem kann man jedes Romanprojekt für sich lesen. Aber es gibt immer Stimmen, die mit dieser Strategie unzufrieden sind.

    Vielleicht an dieser Stelle mal die Frage: Was erwartet denn der Leser nach BS 3? Ich bin ja Leser. Und ich will wissen: Kommen Anna und John zusammen? Dass John und Sven das hinkriegen, denk ich mir. Was aus Steffi wird, wüsst‘ ich auch gern. Warum keine eigene Steffi-Geschichte? Warum nicht Lothar und seine WG zum Dreh- und Angelpunkt ernennen und neue Romane drum rum stricken? Denn diese WG ist es doch eigentlich, die dem Ganzen den nötigen Pfeffer gibt. Anna und John ohne die Flying-Kluntje-WG kann ich mir jedenfalls nicht vorstellen. Wenn du um sie drum rum schreibst, kannst du deine WG-Leute immer wieder ins Rennen schicken …

    Hmmm, schade, wäre wirklich ein geniales Thema für so’n Brainstorming-Workshop-WE in der Flying-Kluntje-WG *lach

  5. Boar, ernsthaft, langsam bräuchten wir wirklich einen Küchentisch und jede Menge Tee! Das war jetzt wieder so ein vielschichtiger Knallerkommentar, ich muss erst mal denken und melde mich später wieder! Das wird ja immer spannender hier … 😀

  6. Puh. So viel starke Gedanken von Fachfrauen. Soll ich da überhaupt noch mitmischen? Also, erst mal oute ich mich jetzt auch mal. Warum soll sich ein 63 Jahre alter Knacker nicht auch für Polyamorie interessieren? Und was ist daran, wofür man sich schämen müsste? Aus dem Alter bin ich raus.

    Lesetechnisch komme ich von Nora Amelie, und ich liebe sie! Sie hat die spin offs perfektioniert und lässt ihren Kosmos immer wieder aus verschiedenen Perspektiven, mit verschiedenen Stilen und unterschiedlichen Schwerpunkten aufblühen. Trotzdem gibt es einen roten Faden oder ein Grundthema oder wie auch immer das heißt. Egal, bei welchem Buch ich gerade bin, hab ich nie das Gefühl, dass ich jetzt sofort wissen müsste, wie die Hauptgeschichte weitergeht. Weil es eben keine Hauptgeschichte mehr gibt!

    Jede Figur hat ihren Platz und ihre eigene Geschichte, die man in einem einzigen Buch (als Fortsetzungsroman) nicht unterbringen kann. Denn da wäre ich immer bei Anna und Sven oder John, und alle anderen würden mich ablenken. Im spin off hat jeder die Chance, ein Eigenleben zu entwickeln. Und der Reiz besteht darin, die ausgelagerten Handlungsstränge immer wieder zu verwickeln, ohne sie voneinander abhängig zu machen. Die Figuren begegnen sich immer wieder und schaffen Übergänge, die es dem Leser ermöglichen, auch in die anderen Linien einzutauchen. Man kann beliebig viele Linien nebeneinander lesen, oder eben auch nur eine. Und es fehlt überhaupt nichts für das Verständnis der Handlung, obwohl die Neugierde für die anderen Linien aufbricht. Ich weiß, viele Worte, aber da geht gerade der Gaul mit mir durch.

    Das ist übrigens ein Muster, das auch Bestsellerautoren anwenden, zum Beispiel Hanni Münzer oder Poppy J. Anderson. Bei Hanni hab ich das zum ersten Mal gehört: der Hanni-Kosmos. Aber Nora macht das ganz genau so.

    Mit der Buchlänge habe ich kein Problem. Ich bin bei Dir mit der BS-Reihe eingestiegen und hab dann die Lesehappen verfrühstückt, dann die beiden spin offs. Von lang nach kurz sozusagen. Ich glaube, viel wichtiger ist es, den Kosmos am Laufen zu halten. Wenn ich ein Jahr lang nichts von einer Autorin höre, dann muss ich mir als Bücherfresser gezwungenermaßen was Anderes suchen. Und ob ich dann wieder zurückfinde?

    Das Preisthema spielt wohl marketingtechnisch schon eine Rolle. Aber erstens gibt es ja Kindle unlimited und zweitens sind Eure Preise eh so gering, dass ich mich manchmal frage, wie man davon überhaupt leben kann. 99 Cent für ein geiles Buch, hallo??? Ich hab mal einen mickrigen Versuch mit einer autobiografischen Erzählung unternommen und ich hab so eine Ahnung davon, wieviel Energie in Euren Projekten steckt. Auch wenn man süchtig nach Schreiben werden kann, irgendjemand muss den Kochtopf füllen. Der Preis bestimmt auch so ein bisschen den Wert. Und wenn ich dann für einen berühmten Autor 16 Euro für ein e-book zahle, bei Euch aber praktisch nichts, dann läuft da im Unterbewusstsein schon so eine Kategorisierung ab. Und das ist so schade, weil Ihr klasse schreibt! Verdreifacht doch Euren Preis, und wenn dann 2/3 wegbrechen, na und, immer noch der gleiche Umsatz. Aber Ihr bekommt eine andere Wertigkeit.

    Und mit zunehmendem Opus bekommt Ihr auch die Fanbase. Umso mehr, wenn Ihr Eure Vielseitigkeit erkennen lasst, wenn eben unterschiedliche Perspektiven betrachtet werden. Ja genau, wir sind wieder beim spin off gelandet.

    Also mein Vorschlag: Schweife ab, mach’s kürzer und teurer. Zack. Ich kauf Dich trotzdem.

    1. Liebste Sookie,

      Da dein „wie gehe ich jetzt weiter vor??“-Problem ja in erster Linie uns Leser bzw Fans angeht dachte ich, es würde dich bestimmt interessieren was wir so über deine Pläne denken 😉
      Aaalsooo, ich hätte überhaupt nix gegen wenn du jetzt ab BS 4 mit einer Serie fortfahren würdest, auch wenn die Seitenzahlen dadurch abnehmen aber der zeitliche Abstand zum nächsten Buch bzw Folge wesentlich geringer wird. Auch bin ich bereit weiterhin den gleichen Preis zu bezahlen, sprich brauchst deswegen nicht für weniger als den halben Preis zu ackern, nur weil die Quantität abnimmt. Auf die Qualität kommt es manchmal im Leben an und bei dir weiß ich, das die eben gegeben ist. Volle 100%👏😁 Was mir persönlich aber am Herzen liegt und da spreche ich vermutlich vielen aus der Seele, lass bitte bitte den Fokus auf Anna, Sven, John und der Kluntje WG
      Auch mich interessieren natürlich auch die Nebenfiguren und gehören zu einem Alltag eben dazu wie nervige Nachbarn, diverse Exfreunde usw aber ganze Kapitel lang? Da kommen doch Svean, Svanna, JoAnna und der liebe Padre & Co. KG mit ihren genialen Debatten evtl zu kurz. Apropos Christuspriester, ich hab mir fast ins Höschen vor Lachen gemacht als er mit Sven am Telefon die geilste Verwechslungsunterhaltung hielt des Jahrhunderts 😂😂😂 Köstlich, dafür wollte ich dir wirklich danken und Das sind so die Moments im Buch, die jeden Cent Wert sind!!!🙌
      Ich muss dazu sagen, dass ich ebenso zuerst die Reihe verschlungen habe, dann aufm trockenen saß und zum Glück die Lesehappen entdeckt habe und schließlich das Nachtgeflüster hinterher kam. Von einem Spin-off habe ich bis dato nix gewusst..😵 aber da ist auch schon mein Problem, und zwar wird es langsam unübersichtlich für neuleser vllt, wo soll ich anfangen, wo geht es weiter..je mehr spin-offs oder Häppchen serviert werden. Deshalb meiner Meinung nach lieber beim Wesentlichen bleiben, denke als Serie gut machbar.
      Letzendlich aber egal wie du dich entscheidest, ich bleibe dir jedenfalls treu. Du machst einen super job, ich liebe deinen schreibstil und dein Humor erst..lechz,sabber..du bist meine Autorin No.1! 💪 weiter so! Lg aus Bielefeld

      P.s. Sorry für den langen Text..weiß auch nicht wie das passieren konnte..😘

      1. Achja und bitte zu so später Stunde jegliche schreib bzw grammatikfehler einfach gekonnt überlesen und verzeihen..Danke😉

      2. Liebe Aleksandra,

        in deinem genialen Kommentar steckte so viel drin, den musste ich erst mal sacken lassen! 😀 Ich hab dann die Stelle mit dem Padre selber noch mal gelesen, weil ich gar nicht mehr wusste, was da drin stand! Das war eins der Kapitel, die ich tatsächlich in einem Rutsch runterschreibe und dann selber vergesse. Der eigentliche Sinn des Kapitels bestand ja nur darin, dass Sven die Adresse bekommt und dann hat dir das so viel Spaß gemacht, das flasht mich total. Ich weiß immer nie, was Leser witzig finden! 😀 Das macht Scheiben gerade so spannend, dass jeder Leser andere Lieblingsstellen und andere Lieblingsfiguren hat. Und da sind wir mitten im Dilemma! Die Reaktionen auf Beziehungsstatus 4 reichten von „Möge die Reihe niemals enden!“ bis hin zu: „Sooookie, lass das Happy End bloß so stehen, mach mit Spin-offs weiter!“

        Ich hab aber jetzt mal wieder rausgefunden, dass Romanfiguren sowieso machen, was sie wollen. Sven, Anna und John haben jetzt ein bisschen gechillt und die Ruhe genossen, jetzt wollen sie aber unbedingt die nächste Nuss knacken und ihre Geschichte weiter erzählen. Das mit dem Schwerpunkt ist also gebongt! 😀 Aber das aktuelle Spin-off will auch unbedingt raus und ich weiß, es wird immer unübersichtlicher, aber so kleine „Nebenbei-eBooks“ sind immer noch der beste Weg für das leidige Marketing. Die Flüsternacht zum Beispiel hüpft regelmäßig in die Top 100 und zieht Neuleser an Land, da beschwer ich mich dann gar nicht drüber! 😀 Also wird das Spin-off im selben Format erscheinen. Ich werd aber wohl dank deines Kommentars jetzt wohl mal eine Gebrauchsanleitung, in welcher Reihenfolge man lesen sollte, an alle eBooks anhängen. Bücher sind eben wie die Liebe: Es ist kompliziert! Alles andere wäre ja auch langweilig! 😀

Und was ist deine Meinung?