BS 1, Kapitel 22: Wir müssen leider draußen bleiben!

Sookie says: Ohne Witz jetzt, ich hatte überhaupt keine Ahnung, was für ein Bild ich für dieses Kapitel aussuchen könnte. Deswegen hab ich jetzt einfach als Platzhalter ein Porträt genommen, das ich mal vom Paten gemalt habe. Da könnt ihr mal sehen, was ich für bekloppte Hobbys hab! 😀

Äh, hab ich jetzt die Chemie gekillt? Sorry, wollte euch nicht rausreißen! +wegschleich+

Als Anna leicht beduselt aus der Upkammer schwankte, spürte sie plötzlich hinter sich John. Er tastete sanft nach ihrer Hand und flüsterte ihr zu: »Ich bring dich noch zur Tür.«

Er zog sie wie in einer Zeitschleife aus Langsamkeit durch den dunklen Flur. Vielleicht kam es ihr auch nur so vor. Als sie ihre Zimmertür erreichten, sagte sie mit schleppender Stimme: »Hier muss ich aussteigen.«

Er schob sie mit dem Rücken an die Wand und stützte die Hände links und rechts von ihrem Kopf ab. Ihre Körper berührten sich nicht, aber sie spürte seine Nähe wie eine pulsierende Präsenz. Sie stand einfach nur mit geschlossenen Augen da und wartete darauf, dass der Flur aufhören würde, sich zu drehen.

Irgendwann flüsterte sie: »Ich vertrage keinen Rotwein.«

Sie hörte seine leise, geduldige Stimme. »Ich weiß.«

Sie wusste nicht, wie lange sie so dagestanden hatten, als ihr das Wort einfiel, das sie gesucht hatte. Sie flüsterte: »Troublestarter.«

Er lachte leise. »Hashtag: Sad life!«

Anna kicherte, dann runzelte sie die Stirn und konzentrierte sich, um die Augen zu öffnen. »Ich mein das ernst. Du solltest dir Visitenkarten drucken lassen: John O’Molloy, Auslöser komplexer Katastrophen.«

Er strich ihr sanft ein paar Haarsträhnen aus der Stirn. »Welche Katastrophe löse ich denn aus?«

Sie schloss wieder die Augen und flüsterte: »Unordnung.«

Sie spürte jetzt sein Gesicht ganz nah an ihrem. »Ist Unordnung so schlimm?«

Anna war lange still, dann flüsterte sie: »Hat unsere Seele nur einmal Entsetzen genug in sich getrunken, so wird das Aug’ in jedem Winkel Gespenster sehen.«

Er hauchte an ihrem Ohr: »Goethe?«

Sie hauchte zurück: »Der andere. Kabale und Schiller. Als er das geschrieben hat, hatte er einen vorzeitigen Dramenerguss.«

John lachte leise. »Kriege ich auch gleich, wenn du so weiter machst.«

Anna seufzte tief, dann streckte sie sich sinnlich wie eine Katze und sah ihn an. Plötzlich hatte sie Tränen in den Augen. Sie fuhr jetzt mit dem Finger sanft seine Augenbraue nach und ließ dann die Fingerspitzen unendlich zärtlich über seinen Wangenknochen gleiten. »Ich will dich nicht zur Rede stellen, Gott Schöpfer, aber warum denn dein Gift in so schönen Gefäßen!«

Er spürte, wie ihm die Knie weich wurden. Er hielt die schönste Frau der Welt auf eine Armeslänge von sich entfernt und versank in ihren traurigen Augen, während sie Klassiker zitierte, als wäre das die normalste Umgangssprache der Welt. Noch nie hatte ihm eine Frau die Abfuhr erteilt, ihn nicht mit in ihr Schlafzimmer zu nehmen, und jetzt in so schönen Worten. Er dachte an alles, was Rafael ihm heute gesagt hatte. Dann flüsterte er verzweifelt: »Ich will kein Gift sein, Anna.«

Sie lächelte traurig. »Wir würden uns nicht guttun, John.«

John stieß sich von der Wand ab und trat einen Schritt zurück, dann fuhr er sich verlegen über die Augen. »Scheiße, ich bin total gehemmt! Diese Womanizer-Sache geht mir nicht mehr aus dem Kopf.«

Anna schürzte so nachdenklich die Lippen, als würde sie eine komplizierte Formel ausbrüten, dann fragte sie: »Was würdest du denn gern tun?«

John trat wieder vorsichtig einen Schritt näher. Lange standen sie beide einfach nur da und spürten die Nähe des anderen. John zögerte. Er war hin- und hergerissen. Eigentlich hatte er ganz gerne Affären mit fest liierten Frauen, das ersparte ihm die Diskussionen, weil sie mehr wollten. Für die Wochenenden und den Urlaub waren schließlich die Ehemänner zuständig. Aber jetzt war alles anders, einfach alles. Er holte tief Luft, dann fragte er kälter als beabsichtigt: »Wer ist Sven?«

Anna senkte mit einem müden Knurren den Kopf. »Müssen wir das heute klären? Ich bin echt nicht so ganz bei mir!«

John riegelte sie mit dem Bein ab wie beim Tango. »Wer ist Sven?«

Anna sah erschöpft zu ihm auf, dann sagte sie leise: »Mein Gefährte.«

John nickte bitter. »Hmhm. Und wieso ist der Typ dann nicht hier? Wieso bist du nicht bei ihm?«

»Wir sind nicht so wie andere Paare.«

»Heißt?«

Anna sah ihn prüfend an. »Wir definieren uns nicht darüber, wer den Müll rausbringt.«

John legte den Kopf in den Nacken und sah streng auf Anna herab. »Worüber dann?«

Sie sah fast ängstlich zu ihm auf. »Wir leben Polyamorie.«

John schnappte nach Luft. »Was

Anna murmelte verlegen: »Wir können mehrere Partner lieben.«

Wütend stieß John aus: »Danke, Griechisch und Latein kann ich selbst!«

Anna zuckte die Schultern. »Dann weißt du ja alles.«

John trat zurück. »Gar nichts weiß ich! Was sollte der Scheiß mit der Keuschheit? Du vögelst einfach wahllos irgendwelche Typen, obwohl du einen Freund hast, und mir erzählst du, dass du keusch bist?«

Anna kochte plötzlich über und stieß John vor die Brust. »Genau deswegen hab ich keinen Bock mehr auf euch Kerle! Ich sag, dass ich polyamor bin und sofort prügelt ihr mit dem Schlampenhammer auf mich ein! Jetzt zier dich doch nicht, Schätzchen, du treibst es doch sowieso mit jedem! Serielle Monogamisten wie du versprechen jedes Jahr einer anderen Frau ewige Liebe und Treue bis ans Ende ihrer Tage! Und eure scheiß Ewigkeiten dauern immer genauso lange, bis ihr Frischfleisch findet, dann ist Schluss mit der alten Liebe! Aber eine Frau, die ihren vertrauen Partner nicht sofort wegschmeißt, wenn ihr einer schöne Augen macht, ist eine, die wahllos irgendwelche Typen vögelt! Alles klar, O’Molloy, jetzt weiß ich ja, wo ich dran bin! Vielen Dank für das erhellende Gespräch!«

John schrie: »Geht’s noch? Du erzählst mir hier, dass du deinen Typen nach Strich und Faden betrügst und Männer sammelst wie Briefmarken …«

Anna keifte: »Kein Schwein sammelt mehr Briefmarken! Ich sammel meine Männer wie Pokémonkarten! Im Internet gibt es so einen Generator, da kannst du dir selber Sammelkarten basteln! Du fügst ein Foto ein und kannst die Eigenschaften selber eintragen! Schwanzlänge, Potenzpunkte, besondere Fähigkeiten, willst du noch auf einen Kaffee mit reinkommen? Ich kann dir meine Sammlung zeigen!«

John starrte Anna einfach nur fassungslos an. Meinte sie das jetzt ernst? Für den Bruchteil einer Sekunde sah er das glitzernde Kartenset seiner Bettgefährtinnen vor sich und schüttelte sich, um das Bild wieder loszuwerden.

Anna schüttelte völlig entgeistert den Kopf. »Du überlegst jetzt nicht wirklich, ob ich noch ein Sarkasmusschild hoch halte, oder?«

Anna wandte sich ab, um in ihr Zimmer zu stürmen, aber John stellte blitzschnell das Bein vor und fing sie in dem Augenblick auf, als sie darüber fiel. Für einen Moment hielt er sie heftig atmend im Arm und sah auf sie herab, dann ließ er sie los. »Tut mir leid, ich wollte kein Arschloch sein.«

Anna zischte wütend: »Bist du aber!«

John schüttelte heftig den Kopf. »Bin ich nicht!«

»Bist du wohl!« Anna funkelte ihn wütend an. »Winnetou Kowalski, der sanfte Lover, der mit jeder mitgeht! Glaubst du, ich kenne Typen wie dich nicht? Du verlässt dich auf dein gutes Aussehen, auf deine sanft schmeichelnde Stimme, auf diesen hungrigen Blick! Du sagst mit den Augen zu jeder, die vorbeikommt: Nimm mich mit, ich sterbe vor Einsamkeit, ich hab so Hunger auf Liebe! Aber was du meinst, ist keine Liebe! Du willst rumpy-pumpy, den schnellen Fick ohne Komplikationen! Du bist ein Zombie, O’Molloy! The walking dick!«

John sah Anna verletzt an, dann wandte er sich ab. Sein erstes Gefühl war Wut. Er wollte widersprechen, sie erwürgen oder einfach hemmungslos nageln, oder alles zusammen, aber dann sickerte irgendetwas Fremdes ganz langsam in ihn ein. Er drehte sich verwirrt wieder zu ihr um. »Okay, dann sag mir, was ich tun muss, um kein Zombie mehr zu sein!«

Anna fauchte wie eine wütende Katze. »Oh, mein roter Bruder versucht es mit einer neuen Strategie! Aber mich packst du nicht mit der Masche vom armen Psychopathen, der durch meine selbstlose Liebe geheilt werden muss, damit ich was ganz besonderes für ihn werde! Ich definiere meinen Wert nicht darüber, ob ich es schaffe, das beziehungsphobische Alphatier vom Markt zu holen! Ich bin schon was ganz besonderes, wenn ich alleine in der Wüste rumstehe, ich bin so besonders auf die Welt gekommen, dass ich mich selber ankotze! Um mich besonders zu fühlen, brauche ich ganz bestimmt keinen Mann

John wandte sich erschlagen von dieser Ansage ab und hörte seinem Gehirn beim Rattern zu. Definitiv, eine Frau wie diese war ihm noch nie begegnet, aber was sollte er jetzt machen? Er spürte, dass er seinen nervösen Tick am Auge bekam. Sein Augenlid zuckte wie der Hintern eines Pferdes, wenn die Fliegen beißen. Langsam drehte er sich wieder um und blinzelte Anna verwirrt an. »Ich kenn das!«

Sie zog aus dem Konzept gebracht die Stirn kraus. »Was

John holte tief Luft und ließ den Blick suchend über die Decke wandern. »Dieses Gefühl, wenn man sich selber ankotzt! Weil man immer so … seltsam ist. Alle anderen reden über Sonderangebote und Schnäppchen und ihre Deko und die Sofakissen und Männer stehen am Grill und reden über Verteilerfinger und Nockenwellen und …«

»Und die Frauen reden über Nagellackfarbtöne und geben sich Putzmitteltipps und es gibt nichts Wissenswerteres als die Frage, was die Nachbarin für eine geheime Zutat in ihren Kartoffelsalat tut! Und wenn sie dann genug gebechert haben, fangen sie an zu kreischen und zu gackern und ihre lebenslang gedeckelten Triebe brechen sich Bahn, wenn sie die Schnapsfläschchen aneinander krachen lassen und rufen: Stößchen!«

John schüttelte sich. »Igitt! Wenn ich dieses Stößchen höre, muss ich kotzen! Und die Männer prosten sich dann zu mit Prostata und klopfen sich kumpelhaft auf die Schultern, weil das der einzig gesellschaftlich anerkannte Weg ist, mal einen Mann anzufassen, ohne sich gleich schwul vorzukommen! Menschen sind ekelhaft! Menschen sind dumm, unreflektiert und unerträglich! Besoffene Menschen in Rudeln, zum Kotzen! Und du selber bist nur auf der Flucht, aber du hältst dich für arrogant und krank und kaputt, weil du es einfach nicht schaffst, dazu zu gehören und ganz normale Freunde zu haben, aber wenn du welche hättest, würden die dich zum Grillabend einladen und rufen Stößchen

Anna sah ihn einfach nur abwartend an, ihre Wut war vollkommen verraucht. John spürte, wie der Knoten in ihm platzte und konnte einfach nicht aufhören, jetzt musste alles raus. »Soll ich dir sagen, an welchem Punkt ich Amerika endgültig den Rücken gekehrt habe?«

»Als Trumbo Präsident wurde?«

John stöhnte: »Hör bloß auf! Da erst recht! Aber da war diese Frau, eine von den Frauen, mit denen ich seit Jahren schlafe! Eine von diesen Sammlergattinnen, die im Geld schwimmen und vor Langeweile sterben, und du weißt nie, ob die dreißig sind oder sechzig, weil alle zum selben Chirurgen rennen und von da zum selben Friseur und von da ins selbe Kosmetikstudio! Die sind so unecht, dass du die nicht auseinanderhalten kannst! Und als du mir gesagt hast, dass ich eine Bitch bin, ging das bei mir rein wie eine scharfe Axt! Ich bin eine Bitch! Ich treibe es mit diesen Plastikfrauen, die mit meinem Image ins Bett wollen, oh, wie aufregend, der junge Wilde, ein Künstler! Die benutzen mich wie einen Callboy, der so blöd ist, kein Geld zu nehmen! Und dann steigt diese Frau aus meinem Bett, lächelt mich an und sagt gönnerhaft zu mir, sie wird ihren Mann mal bitten, mir ein Bild abzukaufen! Ehrlich, ich hab mich gefühlt wie der Wildhüter bei Lady Chatterley!«

Anna fing plötzlich furchtbar an zu lachen. John biss sich verlegen auf die Zunge und wandte sich wieder ab, dann murrte er verletzt: »Du verstehst es auch nicht! Du hältst mich für einen total arroganten Typen, der sich für wer weiß wie attraktiv hält und seinen Frauenverschleiß zum Luxusproblem stilisiert!«

Anna griff von hinten in sein Hemd und lehnte mit einem leisen, gurrenden Lachen die Stirn zwischen seine Schulterblätter. »War nicht böse gemeint. Ich musste nur lachen, weil ich neulich die Neuverfilmung gesehen habe. Der Wildhüter war aber Schotte, kein Ire.«

John legte seufzend den Kopf in den Nacken. »Und er hat gesagt, dass sein Schwanz Wurzeln in seiner Seele hat!«

Anna schlang langsam die Arme um ihn und drückte dann sanft, aber fest zu. John senkte den Kopf und sah auf die filigranen Frauenarme, die ihn da im Halbdunkel des Flures umschlangen. Plötzlich war ihm zum Heulen zumute. Er wischte sich verwirrt über die Augen. »Weiß du, genau das hab ich mir gewünscht. Ich weiß, das klingt vollkommen blöd und kitschig, aber ich hab mir gewünscht, zu fühlen, dass mein Schwanz seine Wurzeln in meiner Seele hat. Aber manchmal kommt er mir vor wie mein Feind. In dem Moment, wo ich mit einer Frau schlafe, fühl ich mich wie sein Sklave. Er ist heiß, er braucht einen Fick. John ist nicht heiß. John will … ich weiß nicht, was ich will! Ich will irgendwie Wärme und Vertrautheit und Nähe, aber ich halt das alles nicht aus! Nicht mit den Frauen, die ich kenne. Es fühlt sich immer total falsch an! Ich gehe mit irgendwelchen Frauen ins Bett, aber eigentlich will ich nur, dass mir mal jemand den Nacken krault und ich nichts sagen oder machen muss! Manchmal hab ich so einen Hunger danach, eine warme Umarmung zu fühlen, dass ich schreien könnte!«

Annas Hand wanderte in seinen Nacken und fing an, ihn sanft zu kraulen. »Ich wusste nicht, dass es Männern auch so geht.«

John knurrte heiser: »Wie?«

Anna seufzte sanft und flüsterte: »Dass ihr Sex habt, um Zärtlichkeit zu kriegen.«

John schluckte und fühlte, dass ihm jetzt tatsächlich Tränen in die Augen schossen, dann bat er heiser: »Mach das nicht!«

Annas kraulende Hand blieb still liegen. »Was?«

John lachte verwirrt. »Wenn du Verständnis für mich hast, kann ich da nicht mit umgehen.«

Anna drückte ihn wieder sanft an sich. »Warum nicht?«

»Weil«, John schluckte wieder, »weil ich gerade verdammt schwach und hilflos bin und die Deckung nicht oben habe!«

Anna stellte sich auf die Zehenspitzen und flüsterte sanft an seinem Ohr: »Und weil ich Sehnsüchte in dir wecke, die dir Angst machen?«

John nickte heftig. Anna fiel mit einem tiefen Atemzug wieder auf die Hacken und schmiegte die Wange an sein Schulterblatt. »Du weckst auch ganz furchtbar verwirrende Sehnsüchte in mir.«

John nickte knapp. »Und dieser Sven?«

Anna war lange still, dann sagte sie leise: »Sven ist mein engster Vertrauter, mein ältester Freund.«

John senkte den Kopf. »Und du schläfst mit dem.«

»Im Moment nicht.«

»Warum nicht?«

Anna drückte wie eine bockige Ziege die Stirn zwischen seine Schulterblätter. Er spürte ihren heißen Atem durch sein Hemd, als sie sagte: »Das ist jetzt sehr persönlich.«

John nickte bitter. »Du denkst, dass ein oberflächlicher Typ wie ich es nicht verstehen würde.«

»Nein, ich denke, dass meine ganze Fassade zusammenbricht und ich ganz furchtbar anfange zu heulen, wenn ich erst mal darüber spreche.«

John drehte sich langsam um. Wie von selbst verschmolzen sie zu einer festen Umarmung voller Gefühl. John vergrub das Gesicht in dieser zauberhaften wilden Elfenmähne und verstand nicht, wieso er mit Tränen in den Augen lächelte. Irgendwann flüsterte er: »Ich weiß nicht, was es ist, aber mich hat noch nie ein Mensch so berührt wie du.«

Anna kroch Schutz suchend noch ein bisschen tiefer in seine Umarmung und murmelte dumpf: »Aber ich weiß, was es ist.«

John strich ihr zart übers Haar und flüsterte heiser: »Und was?«

Anna wisperte schwach: »Wir verlieben uns. Jetzt gerade.«

John atmete tief durch, dann richtete er sich auf und sah ernst auf sie herab. »Ich kann mich nicht in eine Frau verlieben, die mit einem anderen Mann zusammen ist, egal, was da gerade zwischen euch läuft.«

Anna sah unendlich traurig zu ihm auf und lächelte dann. »Okay, dann bin ich mal wieder in einen Mann verliebt, der von einer Polyfrau nichts wissen will.«

John lachte bitter. »Passiert dir das öfter?«

Anna löste sich aus seiner Umarmung und nickte still, dann verschwand sie in ihrem Zimmer. John sah ihr nach. Die Leere in seinen Armen fühlte sich plötzlich unerträglich an. Er machte einen unsicheren Schritt auf ihre geschlossene Tür zu. Fast hätte er geklopft, aber dann drehte er sich um und trottete vollkommen verwirrt zu seinem Bauwagen.

Sookie says: Hier könnt ihr mal gucken, was Anna und Sven sich für Literaturverfilmungen reinziehen, wenn sie einen auf gemütlich machen! Und wer ist der Wildhüter? Na? Genau! Der König des Nordens! Es muss immer ein Stark im Winterfell sein!

Und was ist deine Meinung?