BS 1, Kapitel 7: Ein ganz normales polyamores Paar

Polyamorie, Bücher

Anna bewegte sich an den Bananenkartons voller Bücher im Flur im Seitwärtsgang vorbei wie eine Krabbe und hielt dabei vorsichtig die volle Kaffeetasse hoch. Langsam wurde es eng in ihrer kleinen Wohnung, aber die Bücherregale waren immer noch halb voll! Wenn es nur nicht so schwierig wäre, sich von Büchern zu trennen! Zu jedem Buch, das sie in die Hand nahm, fiel ihr eine Geschichte ein. Wann und wo sie es gekauft hatte, auf welchem Flohmarkt sie es aus einem Karton gerettet hatte und was sie daraus gelernt hatte. Aussortieren war schlicht unmöglich.

Anna bahnte sich einen Weg zu ihrem Schreibtisch, lehnte die Regalbretter, die auf dem Stuhl lagen, an die Wand und sammelte die losen Schrauben in der Schraubentüte. Alle anderen Möbel würde sie hier lassen für die Studentin, an die sie ihre Wohnung untervermietet hatte, aber die Bücherregale mussten mit. Wenn sie schon sonst alles losließ, von ihrer Bibliothek konnte sie sich nicht trennen. Anna setzte sich, löste die Spange aus ihren langen, zimtfarbenen Locken und wühlte sich aufatmend durch die Haare, dann klappte sie den Laptop auf für eine Verschnaufpause.

Ihr zukünftiger Vermieter Eugen hatte gemailt. Mit Eugen verband sie inzwischen schon so eine Art Brieffreundschaft und Eugens Mails wurden immer weniger förmlich. Zwei- oder dreimal am Tag schrieben sie sich und Anna erlebte hautnah mit, wie er immer wieder zwischen Hoffnung und Enttäuschung schwankte, beim Versuch, Mieter zu finden für seine Künstler-WG. Anna nippte mit einem wohligen Stöhnen an ihrem Kaffee und öffnete die Mail.

»Hallo Anna!

Du glaubst gar nicht, wie sehr ich mich darauf freue, wenn du endlich hier bist und ich nicht mehr so allein bin in dem großen Haus! Ich kann es immer noch nicht fassen, dass eine richtige Schriftstellerin den Sprung von Berlin nach Ostfriesland wagt. Aber stell dir vor: Wir haben völlig überraschend und ohne Umschweife Verstärkung bekommen! Ein Musiker, der zurzeit bei seinen Eltern wohnt, war gestern hier, hat sich die Zimmer angesehen und sich sofort eingemietet! Die ganze Veranstaltung hat keine drei Minuten gedauert, dann haben wir per Handschlag alles klar gemacht! Und stell dir vor, obwohl er Mitte 30 ist, hat er in den letzten zwei Jahren in seinem alten Kinderzimmer gewohnt. Jemand, der älter ist als ich und noch bei Mama wohnt, ich wusste gar nicht, was ich davon halten soll. Ich dachte immer, ich wäre der einzige Mensch, dem das passiert ist. Aber seine langjährige Lebensgefährtin hatte wohl jemanden von der Sparkasse geheiratet, wenn ich das richtig verstanden habe, er kommt mir ein bisschen verwirrt vor und ist sehr laut. Und jetzt bin ich ganz aufgeregt. Heute kommt nämlich der berühmte Maler zum Tee, von dem ich dir erzählt habe. Ich bin nicht sicher, ob ich meinen Freud-und-Leid-Anzug anziehen soll, dieser John O’Molloy sieht auf den Fotos im Internet immer aus wie ein Filmstar auf dem roten Teppich. Ich hätte den Flur noch renovieren sollen, bevor er kommt, oder? Der ist sicher an ganz andere Häuser gewöhnt und den Flur sieht man doch zuerst! Naja, ich erstatte dir auf jeden Fall Bericht und wünsche dir noch viel Spaß beim Packen, Eugen.«

Anna schüttelte grinsend den Kopf. Unfassbar, über was Eugen sich Gedanken machte. Sie schlürfte einen stärkenden Schluck Kaffee, dann gab sie den Namen des Malers in die Suchmaschine ein. Anna blinzelte, dann gab sie einen leisen Pfiff von sich. Zum letzten Mal hatte die anrührende, melancholische Schönheit eines Mannes sie so berührt, als sie im Probenraum der Hedlunds ohne jede Vorwarnung Maik in die Arme gelaufen war und kein Wort herausgebracht hatte. Damals hatte sie an Svens verstohlenem Grinsen gesehen, dass er genau wusste, was passieren würde. Sven wusste immer, dass sie sich verleiben würde, bevor sie es wusste.

Und jetzt klingelte Sven an der Tür, er hatte eben einen untrüglichen Instinkt. Anna stand auf und öffnete. Der riesige blonde Wikinger stand schon auf dem Hausflur. Oder eher ein Turm aus weiteren Bananenkartons, unter dem seine langen Beine hervorlugten. Mit einem langgezogenen »Oooooh!« balancierte Sven den schwankenden Stapel in den voll gestellten Wohnungsflur und rannte direkt gegen den nächsten Stapel.

Die Kartons flogen durch die Gegend und machten den Flur vollends unpassierbar. Anna hielt kurz schützend die Arme über den Kopf und wartete, bis die Lawine zum Stillstand kam, dann stellte sie sich auf die Zehenspitzen und gab Sven einen Kuss. »Du bist ein Engel!«

Sie wusste genau, wie schwer es ihm fiel, ihr bei diesem Umzug zu helfen, aber er ließ es sich auch einfach nicht nehmen. Er war sogar beleidigt, weil sie ein Unternehmen damit beauftragt hatte, ihre Kartons nach Ostfriesland zu schaffen, anstatt ihn mehrfach mit dem Van hin- und herfahren zu lassen.

Sven schaffte ein paar der leeren Kartons aus dem Weg, indem er sie auf den schon im Flur lagernden Kartons stapelte. Anna reckte sich prüfend. »Großer, so wie du die Dinger stapelst, komm ich da gar nicht mehr dran!«

Sven murrte: »Dann musst du dir eben von mir helfen lassen! Ich könnte auch schon was in den Van packen, wenn du mich lassen würdest und dann würden wir morgen erst mal rüberfahren! Ehrlich, Annika, ich hab kein gutes Gefühl bei der Sache! Du hast da blind ein Zimmer gemietet und kennst den Vermieter noch gar nicht persönlich, wer weiß, was das für einer ist! Und vielleicht ist die ganze Bude ja ein total schimmeliges Loch!«

Anna schlang die Arme um ihren Gefährten und schmiegte die Wange an seine breite Brust. »Mach dir nicht immer so viele Sorgen. Ich bin schon groß!«

Sven lachte leise und hob Anna mit Leichtigkeit kurz hoch. »Ein Floh wie du wird nie groß!«

Anna musste lachen und sah verliebt zu Sven auf. Für einen Moment versank sie in seinen warmen, bernsteinfarbenen Augen und zupfte an seinen blonden Haaren. »Kann ja nicht jeder so ein Türsteher sein wie du!«

Sven lächelte liebevoll auf Anna herab und strich ihr zart die zerzauste Mähne aus der Stirn. »Kleene, ich bin jetzt schon ganz krank vor Sehnsucht!«

Anna drückte ihn schuldbewusst an sich, dann murmelte sie: »Ich hol dir frischen Kaffee!«

Sven schob sich an ihr vorbei ins Zimmer. Anna schlenderte in die Küche und griff Svens Lieblingskaffeetasse, die sie zwar mitnehmen wollte, damit er seine gewohnte Tasse bekam, wenn er sie besuchen würde, aber extra noch nicht eingepackt hatte. Noch war sie ja nicht weg. Sie rührte genau so viel Milch in den Kaffee, wie Sven es gern mochte und fummelte noch zwei seiner Lieblingskekse aus der Packung. Sie hatte so ein schlechtes Gewissen, dass sie ihn unbedingt verwöhnen wollte.

Als sie ins Zimmer kam, scrollte Sven am Laptop herum. »Wen googeln wir hier?«

Anna stellte ihm die Tasse vor die Nase und legte die Kekse dazu. »Eugen hat mir den geschickt. Der guckt sich heute die WG an.«

Sven warf Anna einen so wissenden Blick zu, dass sie rot wurde, dann murmelte er: »Hier ist ein Video.«

Anna kämpfte kurz mit sich, dann stellte sie sich neben Sven und gab ihrer Neugier nach.

Offenbar hatte eine amerikanische Bloggerin es geschafft, den »scheuen Star der modernen Kunst« für ein Interview in ein New Yorker Café zu locken.

Anna seufzte ertappt, als Sven anfing zu lachen, schlug ihm aber tadelnd auf die Schulter. »Jetzt sei doch mal leise, ich versteh ja gar nichts!«

Sven senkte schuldbewusst den Kopf und versuchte, sein Lachen zu verschlucken. John O’Molloy spielte mit der Bloggerin wie ein satter Kater mit einer Maus. Sein bevorzugter Blick für die Kamera war eine gerunzelte Stirn mit hochgezogenen Augenbrauen, so als wäre er in Gedanken ganz woanders gewesen und würde nur aufsehen, weil er sich gestört fühlte. Sein Blick hätte blasiert gewirkt, wenn er nicht die hinreißende Angewohnheit gehabt hätte, die Unterlippe vorzuschieben wie ein trotziges Kind, das nicht aufhören will zu spielen, wenn die Mama zum Essen ruft.

Das klassische Understatement kam Anna für einen Künstler fast zu klassisch vor – weißes Hemd, schwarzer Anzug, kein Schmuck, keine Rolex, kein Einstecktuch, kein Schnickschnack. Anna lachte leise. »Wenigstens muss der sich nie fragen, was er anzieht, der sieht auf jedem Bild gleich aus! Nur die Frisur variiert von Undercut zu Che Guevara!«

Sven hob die Hand. »Warte, warte. Was ist das für ein Akzent? Irisch, oder?«

Anna brummte: »Keine Ahnung, du sabbelst ja immer dazwischen!«

Sven lachte wieder. »Ich sabbel dazwischen? Der lässt die arme Frau doch die ganze Zeit voll auflaufen, sie redet doch die ganze Zeit! Die arme Maus ist ja total nervös!«

Anna murmelte ehrlich: »Das wär ich auch!«

Sven schüttelte fassungslos den Kopf. »Der Typ hat ein unglaublich heißes Timbre, hörst du das? Der sollte nicht malen, der sollte singen! Der hat die perfekte Soulstimme, hör dir an, wie differenziert der die Klangfarbe verändern kann! Und das ganze Frequenzspektrum tendiert so leicht in Richtung Moll, der Mann ist nicht glücklich, Annika, das hört man sofort!«

Anna lachte leise. »Du vielleicht, du bist ja auch Musiker mit einem eingebauten Stimmgerät im Kopf!«

John O’Molloy antworte jetzt auf eine Frage zu seinem Privatleben nur mit einem scheuen Lächeln und streichelte dabei mit verspielter Sinnlichkeit den Rand seines Glases, dann ließ er plötzlich für den Bruchteil einer Sekunde ein umwerfendes Strahlen aufleuchten und streifte die Kamera mit einem heißen Blick. Sven lachte auf und wandte den Kopf ab. »Scheiße, ist der Typ abgezockt! Annika, ich geb dir eine Woche, dann ist Schluss mit Keuschheit in Ostfriesland! Der legt dich flach, bevor du nach Luft schnappen kannst!«

Anna klappte den Laptop zu. »Gar nicht!«

Sven stand auf und tanzte zwischen den Regalteilen herum wie Rumpelstilzchen ums Feuer. »Annika ist verliehiebt, Annika ist verliehiebt!«

Anna murrte wieder: »Gar nicht wahr!«, und stopfte sich einfach aus Verlegenheit einen von Svens Keksen in den Mund. Sven machte einen großen Schritt auf sie zu und hob sie hoch. »Kleene, du glaubst gar nicht, wie sehr ich mich freue! Endlich hat das Leben dich wieder! Du wirst eine unglaublich aufregende, schöne, heiße Affäre mit diesem Mann haben und wie auf Wolken wandeln! Und dann wird unser kleiner Liebesclan endlich wieder komplett sein und du wirst wieder meine wilde Annika!«

Anna zappelte, bis sie wieder festen Boden unter den Füßen hatte. »Digger, du bist ja bescheuert! Ich kenn den Typen doch gar nicht!«

Sven grinste satt, dann griff er sich seinen Keks. »Kleene, hab ich jemals daneben gelegen?«

Anna kräuselte verlegen die Mundwinkel. Bis jetzt hatte Svens eingebautes Liebesorakel eine Trefferquote von hundert Prozent bewiesen. Er wusste immer sofort, wann Anna sich verlieben würde und wann nicht. Aber das passte jetzt überhaupt nicht in Annas Pläne. »Ich will mich doch gar nicht verlieben! Schon gar nicht in so einen erfolgsverwöhnten Womanizer. Der verfrühstückt mich doch nur und ich bin dann wieder die Doofe mit dem gebrochenen Herzen, weil ich mich immer unsterblich verliebe! Der Typ wäre fast ein Grund, nicht nach Ostfriesland zu ziehen, aber das würde Eugen das Herz brechen! Und der Studentin, die meine Wohnung kriegt, auch!«

Sven ließ sich auf die Bettkante fallen und streckte den Arm nach seiner Tasse aus. »Komm mal her, Kleene!«

Anna setzte sich zu ihm und legte den Kopf an seine Schulter. Sven drückte ihr einen Kuss auf die Stirn und kleckerte Kaffee auf ihr Bein. »Ich versteh doch, dass du müde bist von unserem ganzen Liebeschaos, das war einfach zu viel in letzter Zeit. Die Trennung von Maik und dann die ganze Sache mit Katja, aber ich finde deine Idee, dich irgendwo auf dem Land zu vergraben und Keuschheit zu geloben einfach nicht richtig. Das ist nicht gut für dich! Du versucht, jemand zu sein, der du gar nicht bist, nur, damit keiner dir weh tut und damit andere dich mögen, aber das ist einfach nicht richtig!«

Anna brummte: »Du verstehst das einfach nicht! Du bist ein Mann und dann auch noch Musiker, du musst ja quasi der Bad Boy mit dem wilden Leben sein! Aber ich bin eine Frau! Mich gucken die Leute immer und überall schief an, wenn ich sage, dass ich polyamor bin und am liebsten zwei Männer habe! Und ich will einfach mal ganz normal sein, nur um zu wissen, wie sich das anfühlt!«

Sven stöhnte erschöpft. »Nika, du bist ganz normal! Monogamie ist nicht normal! Die ganze Welt ist nicht normal!«

Anna nickte trotzig. »Ganz genau! Aber ich will in dieser nicht normalen Welt auch einfach mal meine Aufmerksamkeit auf ganz andere Sachen richten als auf das ewige wer mit wem.«

Sven strich ihr sachte eine Haarsträhne hinters Ohr und flüsterte sanft: »Kleene, ich respektier ja, dass du diese Phase mal brauchst und ich hab dir versprochen, das mit dir zu tragen, aber ich vermisse dich wahnsinnig! Und nicht, weil du in den Westen gehst, du hast Recht damit, dass es eigentlich egal ist, wo wir sind, solange wir uns lieben, aber ich vermisse meine wilde Gefährtin, die furchtlose Piratin, die sich mit dem Säbel zwischen den Zähnen ins Gewimmel stürzt! Irgendwas ist bei der Trennung von Maik in dir kaputt gegangen und ich wünsch mir, dass du wieder heile wirst!«

Anna sah ihn nachdenklich an. »Vielleicht werde ich einfach nur älter. Wir haben nur noch drei Jahre bis zur 30, Digger. Ich hab das Gefühl, dass ich die Leichtigkeit verloren habe. Ich mach mir über alles und jeden nur noch Sorgen, fast wie Eugen!«

Sven lächelte wehmütig. »Dein neuer Vermieter? Worüber macht er sich jetzt wieder Gedanken?«

Anna lachte leise. »Er grübelt, was er anziehen soll, wenn der Maler zum Tee kommt und ob er den Flur nicht besser vorher noch renoviert hätte!«

Sven nickte langsam. »Weil dieser Laufsteg-Mann zum Tee kommt.«

Anna kräuselte kurz die Mundwinkel, dann nickte sie. Sven seufzte kopfschüttelnd. »Das kann ja eine schöne Truppe werden, da hinterm Deich.«

Anna setzte sich auf ihre Hände und ließ die Beine baumeln. »Wahrscheinlich zieht der da sowieso nicht ein. Was soll ein Dandy aus New York in einer ostfriesischen WG?«

Sven seufzte tief. »Tu mir nur einen Gefallen, Kleene. Wenn dieser John genau so auf dich abfährt wie du auf ihn, dann tu nicht so, als wärst du eine Nonne. Sag ihm gleich, dass du polyamor bist und noch einen Mann in Berlin hast, nämlich mich. Wir haben das immer so gemacht und ich muss mich da echt auf dich verlassen können! Ich lass dich gehen, weil ich einsehe, dass du mal völlig auf eigenen Füßen stehen willst, wir sind unzertrennlich, seit wir sechs Jahre alt waren und ich fühl mich nicht wohl damit, aber ich verstehe, dass du dir mal was beweisen musst. Ich versteh sogar, dass du mal aus der Stadt raus willst und einen anderen Lebensstil ausprobieren willst, aber ich brauch einfach die Sicherheit, dass du zu mir stehst!«

Anna wurde fast giftig. »Guck dir den doch mal an! Der ist bestimmt ein total konsumgeiler Hohlkopf, der sich den ganzen Tag die Nägel poliert! Ich will gar nichts von dem!«

Sven lächelte sie mitfühlend an. »Aber er wird was von dir wollen! Und ich brauch hier in Berlin einfach die Sicherheit, dass du dich auch da hinterm Deich an unsere Regeln hältst!«

Anna schmiegte die Hand um Svens muskulösen Nacken und zog ihn zu sich heran. »Großer, ich liebe dich! Denkst du, das könnte ich vor irgendjemand geheimhalten? Das sieht man mir doch sowieso an der Nasenspitze an! Und was sollte ich denn mit einem Kerl, der nicht respektiert, dass ich poly bin? Außerdem gehe ich nicht nach Ostfriesland, um eine neue Beziehung anzufangen, sondern um die Beziehung mit Maik endlich zu vergessen!«

Sven stellte seine Tasse ab, dann drückte er Anna fest an sich. »Tut mir leid, dass ich gerade so unsicher bin. Im Moment verändert sich einfach nur so viel. Sonst war ich immer derjenige, der in der Weltgeschichte unterwegs ist und du warst immer hier. Ich wusste immer, wo mein Zuhause ist, weil ich wusste, wo du sitzt und an deinem Laptop klapperst und auf mich wartest.«

Anna kuschelte sich wohlig in Svens warme Umarmung, dann flüsterte sie: »Liebesfreunde für immer, so lautet der Pakt!«

2 Gedanken zu „BS 1, Kapitel 7: Ein ganz normales polyamores Paar

  1. Liebe Sookie,

    Ich bin soo froh, dass du wieder schreibst!
    Auch deine Idee, noch mal an den vorhandenen Texten zu feilen, gefällt mir. Anfangs musste ich mich an deinen Stil echt erst gewöhnen.

    Kommt denn auch noch Neues? Eine Fortsetzung? Mich würde sehr interessieren, wie es mit Anna und John und wie-hiess-sie-noch und John und John und Sven so weiter geht.

    1. Ich fand den Anfang auch immer zu holprig, mir fehlte nur der notwendige Abstand, um zu sagen, woran es liegt. Jetzt hab ich mich erst mal um ein paar andere Projekte gekümmert und freu mich riesig drauf, ins Kluntjehaus zurückzukehren. Die Überarbeitung brennt mir schon lange unter den Nägeln. Band 5 ist in meinem Kopf auch schon lange fertig, ich brauchte nach vier dicken Romane in einem Rutsch nur erst mal eine Pause. Und Svannajo auch! 😀 Band 5 wird dann wohl ein halbes Jahr nach Band 4 anfangen, wenn sie ein Haus einrichten. Ob die Wikinger zu IKEA fahren, weiß ich aber noch nicht genau! 😀

Und was ist deine Meinung?