Steffi – die Flauschmaus

Die junge Malerin Steffi ist völlig am Ende, als sie in die WG zieht. Sie hat ihren Mann verlassen, nachdem er sie jahrelang immer wieder betrogen und ihr vorgehalten hat, dass sie „zu bürgerlich“ ist, ein zu geringes Selbstwertfegühl hat und sich mal an seinen Geliebten ein Beispiel nehmen soll. Mit dem Thema „offene Ehe“ ist Steffi fertig. Sie will nur noch ihre Wunden lecken und irgendwo unterkriechen, wo sie nicht vereinsamt.

Steffis fröhliches Wesen und ihre liebenswerte Art kehren bald zurück, als Eugen sie mit Tee aufpäppelt und ihre Mitbewohner ihr Rückhalt geben. Speziell zu John und Anna entwickelt sie eine tiefe Freundschaft. John wird als Maler schnell zu Steffis Mentor, als Mensch liebt sie den verpeilten Liebes-Chaoten eher wie einen kleinen Bruder. Zu Anna baut sie eine tiefe Bindung auf, die über das Prädikat „beste Freundin“ hinausgeht – denn gerade Anna, die als „untreue Frau“ eigentlich Steffis natürliche Feindin sein müsste, hilft ihr, die Verletzungen aus ihrer Zeit als Ehefrau zu heilen.

Beim „Tee unter Ausschluss der Öffentlichkeit“ vertrauen Steffi und Anna sich immer wieder ihre schauderhaftesten Geheimnisse an und Steffi begreift, dass es nicht an ihrem geringen Selbstwertgefühl gelegen hat, dass sie so eifersüchtig war, sondern daran, dass ihr Mann sie einfach mies behandelt hat. Gemeinsam mit Anna taucht sie wieder ein ins Lebens – auch, wenn sie lieber erst in der sicheren Deckung bleibt und für Männer schärmt, die sie nicht haben kann …

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