SPOILER! Ein Neuzugang im Kluntje-Universum!

SPOILER! Ein Neuzugang im Kluntje-Universum!

Vorsicht: Spoiler!

Ihr lieben Menschen, heute lernt ihr den Neuzugang in der Flying-Kluntje-WG kennen!

Ich sitze nämlich gerade überm Manuskript zu Beziehungsstatus 4 und find die Moni so drollig, dass ich euch den Entwurf einer Szene zeigen will. Sie ist wirklich nicht die Hellste, aber ich mag die Figur einfach total gern! 😀 Wie gesagt, das ist erst ein Entwurf, ich weiß noch gar nicht, ob die Szene so im Manuskript bleibt, aber wer sich nicht spoilern will, sollte jetzt ganz schnell das X klicken! Alle anderen können jetzt zusammen mit dem Herrn O’Molloy „die Moni“ beschnuppern!

Und – nein – sie wird nicht Johns Flamme, seine nicht! Gnihihihi! *hände reib*

Wir müssen jetzt mit der Moni auf eine Marketing-Mission gehen und dem Neuen in der Nachbarschaft eine Flasche Sekt bringen. Zur Begrüßung. Die Moni ist nämlich die Frau vom Makler, und hat Ehrfurcht vor Künstlern. Aber so, wie es aussieht, ist ja auch nur ein Handwerker da. Glück gehabt! 😀

Erstkontakt mit Eingeborenen!

Verfolgt von den Blicken ihrer Erzfeindinnen stöckelte Simone über die kleinen Pflastersteinchen des Wendehammers und fluchte lautlos. Die neuen Pumps drückten ganz fürchterlich, aber wenn sie sich passende Schuhe kaufte, sahen ihre Füße immer so riesig aus! Und Bianka war natürlich mal wieder so richtig schön von oben herab, als würde sie sich im Geschäftsleben auskennen!
Aber die hatte auch gut lachen. Ihr Mann war ja ein feiner Herr Ingenieur, während sie immer für den Klausi repräsentieren und Kontakte pflegen musste. Dabei wusste sie genau, dass die anderen nur neidisch waren, weil sie und Klaus sich die Villa mit den Säulen in dem Neubaugebiet gebaut hatten. Richtig mediterran war ihr Haus mit den acht Zimmern, aber Klausi nutzte ja auch das Souterrain als Büro.
Simone erreichte das Grundstück, das seit der Scheidung der Vormieter brach gelegen hatte, und stöckelte den Weg zum Haus entlang. Die Haustür stand weit offen, aber der Handwerker war nirgendwo zu sehen. Unsicher rief sie: »Klopf, klopf!«, aber niemand antwortete. Sie betrat vorsichtig das kühle Haus. Vielleicht könnte sie die Flasche einfach irgendwo abstellen und wieder gehen, aber dann würden Bianka und Nathalie sie für feige halten.
Simone warf also tapfer einen Blick in die leere Küche, dann stöckelte sie weiter in das große, kahle Wohnzimmer und flötete mit dünner Stimme: »Mohoin!«
Sie machte einen Schritt zu der weit offen stehenden Terrassentür und sah jemanden mit dem Rücken zu ihr auf einem umgedrehten Eimer sitzen und eine Zigarette rauchen. Gott sei Dank, nur der Handwerker. Simone trat in die offene Tür und sagte wieder gezwungen fröhlich: »Mohoin!«
Der Handwerker reagierte gar nicht. Vielleicht hatte er diese Kopfhörer, die man nicht sofort sah, oder der Herr Omo beschäftigte Gehörlose, um Behinderte zu unterstützen. Das war sehr sozial.
Simone trat also vorsichtig um den Mann herum und sprach ihn langsam und extra deutlich an. »Guten Tag! Ich suche den Herrn O …«, sie kramte nervös nach dem Zettel. Der Mann sah zu ihr auf, blinzelte gegen die Sonne und sagte dann schleppend: »Ich spreche Deutsch.«
Simone griff sich erleichtert ans Herz und die Flasche knallte auf die Terrassenfliesen und zerplatzte. Der Handwerker sah Simone einfach nur an, als würde er mit offenen Augen schlafen, dann zog er langsam das Bein weg, auf dem sich prickelnde Sektbläschen in den Stoff saugten. Simone jammerte verzweifelt. »Oh, Gott, die sollte ich Ihrem Chef geben!«
Der Mann fuhr sich seltsam tastend über den Kopf, als würde er seine Haare suchen, und runzelte die Stirn. »Meinem Chef.«
Simone fragte sich, wer den Haarschnitt verbrochen hatte, sie war nämlich gelernte Friseurin, und dieser Haarschnitt war ein Verbrechen gegen die gesamte Friseurinnung. Aber der Mann hatte die grünsten Augen, die sie je gesehen hatte. Fast so grün wie der Rasen vor der Terrasse. Unbewusst warf sie einen Blick auf den ordentlich gemähten Rasen, um die Farbe zu vergleichen. Der Rasen war so ordentlich gemäht, weil der Klausi immer sie schickte, um die leerstehenden Objekte in Ordnung zu halten.
Der etwas unheimliche Mann fragte mit seltsam erloschener Stimme: »Was passiert, wenn man hier den Rasen wachsen lässt, bis man mit der Sense gehen kann?«
Simone lachte unsicher. »Dann würde der Klaus ein Unternehmen beauftragen und dem Herrn Molloy die Rechnung schicken. Der Klaus ist ja der Verwalter.«
Der Mann nickte langsam. »Hab ich mir schon gedacht, dass das hier so läuft.«
Simone bückte sich, um die Scherben einzusammeln. Der verschüttete Sekt schäumte und machte zischende Geräusche. Sie hätte die Scherben gern in den Eimer getan, auf dem der Mann saß, aber sie traute sich nicht, darum zu bitten und wusste dann nicht, wohin damit. Sie wusste auch nicht wirklich, wie sie sich in dem kurzen, engen Rock bücken sollte und ließ die Scherben wieder fallen. »Haben Sie ein Kehrblech?«
Der Mann fuhr sich wieder so irritierend tastend über den Kopf und murmelte: »Jetzt weiß ich, was ich vergessen habe. Lass den Scheiß einfach liegen.«
Simone richtete sich wieder auf und lächelte unsicher. »Aber wenn ihr Chef das sieht! Ich will ja nicht, dass sie wegen mir Ärger kriegen.«
Der Blick des Mannes wurde eigenartig eng, als er die Augenbrauen zusammenzog, dann stellte er knapp fest: »Meinetwegen.«
Simone räusperte sich. »Aber da können Sie doch nichts dafür!«
Der Mann zog langsam an seiner Zigarette und kniff ein Auge zu gegen den Rauch. »Es heißt nicht wegen mir, es heißt meinetwegen.«
Simone kicherte nervös. »Das ist ja wie in der Schule. Sind sie ein arbeitsloser Deutschlehrer?«
Der Mann sah wieder geistesabwesend zu ihr auf, dann wandte er den Kopf ab und sagte fast verwundert: »Ich bin Maler.«
Simone nickte erleichtert. »Ach, dann sind Sie zum Anstreichen hier! Wissen Sie denn, wann der Herr Molloy kommt?«
Der Mann zog wieder langsam an der Zigarette. Simone fragte sich, ob er vielleicht Drogen genommen hatte. Dann sagte er leise: »O. Es heißt O’Molloy. Wenn man das O vergisst, das kann er gar nicht leiden.«
Simone strich sich nervös den Rock glatt. »Kennen Sie den Herrn O’Molloy denn schon länger? Mein Mann sagt, der ist ein bisschen exzentrisch.«
Der Anstreicher schien irgendwie amüsiert und zog eine Augenbraue hoch. »Ist das so.«
Simone nickte eifrig. »Die beiden sind Geschäftspartner.«
Der Mann warf die Kippe in den immer noch schäumenden Sekt und beobachtete fasziniert, wie sie sich voll saugte, dann wiederholte er wieder: »Ist das so.«
Simone zerrte an ihrem kneifenden Röckchen. »Mein Mann ist führender Makler für den Großraum Ostfriesland und möchte dem Herrn Molloy ein Haus verkaufen.« Schwach fügte sie hinzu: »O.«
Sie hatte wieder das O in O’Molloy vergessen. Der Mann rieb sich den Nacken und murmelte: »Gut, dass ich gewarnt bin.«
Simone schlug die Hand vor den Mund. »Das dürfen Sie dem Herrn O’Molloy aber nicht sagen, der weiß das doch noch gar nicht!«
Der Mann stand langsam auf und streckte sich, als hätte er Rückenschmerzen oder schlecht geschlafen, oder beides. Ganz langsam streckte er den Arm aus und berührte sachte Simones Löckchen. »Du solltest Grün tragen. Flaschengrün.«
Simone piepste: »Wann ist der Herr O’Molloy denn da? Ich muss ihm doch eine neue Sektflasche bringen!«
Der Mann sah Simone für einen Moment so intensiv ins Gesicht, dass sie ganz schwach wurde, dann wurde sein Blick wieder verschlossen. Knapp sagte er: »Ich bin John O’Molloy und ich trink die Katzenpisse sowieso nicht. Und ich werde auch kein Haus kaufen, aber das darfst du deinem Mann nicht verraten, der weiß das nämlich noch gar nicht.«
Simone spürte, wie sie knallrot wurde, dann streckte sie dem Mann die Hand hin und wünschte zum tausendsten Mal in ihrem Leben, sie hätte schlanke, elegante Finger. »Ja, ähm, dann, das freut mich aber sehr, Sie kennenzulernen, Herr Molloy. O! O’Molloy!«
Der Mann gab ihr scheinbar widerwillig die Hand, bestimmt, weil sie so pummelige Wurstfinger hatte, dann murmelte er: »Kein Grund zur Freude, ich bin ein Arschloch.«
Simone kicherte nervös. »Das stimmt doch gar nicht!«
Herr O’Molloy wischte sich über die Stirn wie jemand, der sich durch die Haare fährt, dann wandte er sich unfreundlich ab. »Ist noch was? Ich muss weitermachen.«
Simone schüttelte eingeschüchtert den Kopf, dann machte sie einen plumpen Satz über die Scherben und huschte fast panisch zurück zu ihren Feindinnen.

Polyamorie-Videos: Sookies kommentiertes Pantoffelkino

Polyamorie-Videos: Sookies kommentiertes Pantoffelkino

Ihr Lieben! Heute gönne ich mir was und ihr müsst da jetzt mit mir durch! Ich sammle nämlich schon seit einigen Wochen auf Youtube Videos über Polyamorie und die schönsten Beutestücke will ich euch heute zeigen und – harrrr – kommentieren! Hihi!

Es kann sein, dass der Artikel etwas länger lädt, also gehen wir einfach alle noch mal Pipi machen und bringen uns auf dem Rückweg einfach eine Tasse Tee mit! Oder Klicker-Klicker-Treets. Oder die „Telebar“-Nüsskes Kollektion. Oder vegane Süßigeiten, was immer ihr präferiert und aus welchem Jahrtausend ihr kommt! 😀

Wir starten mit: Da regt mich ja die Frage schon auffff! 😀

Also! Ich hab keine Ahnung, wer die Leute sind, steht leider auch nicht dran (ich will ja immer alles ganz genau wissen), aber! Boaaaar! *augenroll* Die Frau finde ich sehr sympathisch und durchdacht und würde ihr auch wünschen, dass sie mal von der Theorie zur Praxis übergeht und tolle Dinge erlebt. Aber die Fragen, die Fraaagen! Das ist eine der ganz klassischen Fragen, die gerade polyamoren Frauen immer wieder gestellt wird.

Polyamorie: „Ist das nicht ein bisschen gierig?“

Gierig! Ich persönlich zitiere auf diese Frage oft einen Satz aus Billy Wilders Komödie „Eins, Zwei, Drei“. Die zauberhafte Scarlett McNamara säuselt da: „Otto sagt, keine Frau sollte zwei Pelzmäntel haben, solange es noch eine Frau gibt, die keinen Pelzmantel hat!“

Oddo-Darling ist nämlich Kommunist und wurde verkörpert von einem großartigen Hotte Buchholz, ja, das war mal unser Mann in Hollywood! Damals mussten wir uns für unsere Exportartikel noch nicht schämen! 😀 Aber zurück zum Thema. So. Wenn ich diesen Satz zitiere, schaut mein Gegenüber mich meistens glasig an, weil ich mal wieder zu doof bin, um die Metaebene meines Gedankens knackig rüberzubringen. Was ich meine: Männer, Partner generell, egal welchen Geschlechts, sind keine seelenlosen Pelzmäntel!

Der Gedanke, dass Menschen einfach gerecht verteilt werden könnten, ist vollkommen absurd. Da hat jemand die „Ehe für alle“ nicht richtig verstanden. Das ist keine staatlich geregelte Garantie dafür, dass jeder genau einen Partner abbekommt. Und wenn Polyfrauen (oder auch Polymänner) sich anhören können, dass sie gierig sind, weil sie mehr Partner haben wollen als andere, dann sag ich nur: Pelzmantel!

Solltest du als Polyfrau mal von einer frustrierten Singlefrau dafür angemacht werden, dass du mehr Männer hast als sie, kannst du ihr ja anbieten, dass sie gern versuchen darf, bei einem deiner Männer zu landen, mal gucken, was sie dann macht! 😀

Polyamores Bekenntnis im Strandkorb *dahinschmelz*

Ein Strandkorb, ein Strandkorb! Mein Lieblingsplatz auf der Welt! Ich gebe zu, ich bin jetzt durch einen Heimwehkoller nach meiner alten WG in Ostfriesland etwas abgelenkt, aber ich reiß mich zusammen! Als ich das Video angeklickt hab, hatte ich diese hübsche Frau mit ihrer sanften Art spontan lieb. Sie ist zwar keine orthodoxe Theoretikerin, aber sie bringt zwei Aspekte auf den Punkt, die ich ganz wichtig finde. Die Alleinzeit (dazu später mehr) und die Tatsache, dass man nicht automatisch mit mehreren Partnern Sex haben muss, um polyamor zu fühlen.

Einer lesbischen Singlefrau würde man ja auch nicht ihre sexuelle Identität absprechen, weil sie nicht auf One-Night-Stands steht und dann eben mal eine Weile keinen Sex hat. Polyamoren Menschen haftet immer noch dieses Klischee an, dass sie ja eben nur ganz viel vögeln wollen. Für die, die das wollen, ist es total toll, wenn sie können und dürfen, aber einem Gefühl abzusprechen, dass es Liebe ist, weil man diese Liebe nicht körperlich ausleben will, aus welchen Gründen auch immer, finde ich persönlich genau so bescheuert, wie Menschen dafür zu verurteilen, dass sie Sex genießen. Wer liebt, liebt. Und je mehr wir lieben, umso schöner ist das. Punkt.

Die Sache mit der Polyamorie und dem Kuchen …

Diese beiden Herren strahlen so viel niedliche Lebensfreude aus, dass man ihnen fast verzeihen möchte, wie chaotisch sie sind, aber der von mir sehr geschätzte Atman Wiska, der in der Polyamorie-Szene unermüdlich Aufklärungsarbeit leistet, um das Halbwissen der Menschheit in Bezug auf Polyamorie ein bisschen geradezurücken, würde wahrscheinlich Hörner kriegen. Warum?

Für mich als Autorin geht das schon mit der sprachlichen Ungenauigkeit los, nee, das war zu euphemistisch, was die Jungs da erzählen, ist einfach Quark. Da wird erklärt, dass es bei PolyAMORIE um Liebe geht (so weit richtig), während PolyGAMIE auf das rein Sexuelle bezogen ist. Auf den physischen Akt. Ich muss zugeben, dass ich an der Stelle schallend gelacht habe. Die Silbe „Gamos“ steht für Ehe. Also nicht Hechel-Hechel-Japs-Stöhn, sondern das genaue Gegenteil. Oder, wie Jane Eyre einst sagte (nicht im Buch, aber in einer der zahlreichen Verfilmungen): „Eher werde ich sterben, als mitanzusehen, wie unsere reine Liebe gewöhnlich wird!“

Tja. Also: „Hömma, Kollege, bevor ich keinen Ring hab, läuft hier gar nix!“ Das war eine dumme Sache für Rochester, war er doch verheiratet und hatte von Polyamorie noch nie was gehört. Und dann die Sache mit dem Kuchen. Ich bin mit diesem Vergleich nie zurecht gekommen. Der hinkt für mich völlig, weil Kuchen materiell ist. Man kann ihn messen, wiegen, kleinschneiden und wenn er aufgegessen ist, ist er alle. Aufheben kann man ihn aber auch nicht. Liebe ist aber nicht materiell, nicht messbar, man kann sie weder in zwölf gleich große Stücke schneiden, noch zwölf Personen genau die gleiche Liebe in die Hand drücken und sich dann zurücklehnen, weil ja jeder was gekriegt hat.

Was ich sehr schön finde an dem Video ist der positive Grundton und auch die Tatsache, dass das Coming-out angesprochen wird. Dazu muss ich aber noch mal eben klugscheißern. Solange der Partner nichts weiß, ist es einfach keine Polyamorie. Hier unterscheidet sich die Polyamorie ganz klar von anderen „angeborenen“ Lebensstilen. Denn Polyamorie entsteht ja erst durch Transparenz und Einvernehmlichkeit. Polyamor zu leben und dem Partner nix zu sagen, ist ein Paradoxon, das im Volksmund schlichtweg „heimliche Affäre“ genannt wird.

Le Nummer Eins c’est moi – Yeah!

Auf dieses Video bin ich erst heute zufällig in einer geschlossenen Polyamorie-Gruppe gestoßen und hatte sofort ein breites Grinsen im Gesicht. Ich finde Ina Maria Blaubeer einfach arschcool und total sympathisch. Aber natürlich muss ich ihr widersprechen und Recht geben!

Ich finde es toll für Ina, wenn es in ihren Beziehungen keine Treppchen und Hierarchien gibt, für mich waren das auch immer die Lebensphasen, in denen ich mich am allerwohlsten gefühlt habe, aber das klappt leider nicht immer. Zum Beispiel, wenn Paare, die schon ewig zusammen sind und eine lange gemeinsame Geschichte haben, sich dann für Polyamorie öffnen. Wenn man da als neuer Partner dazu kommt, kann es passieren, dass man ewig der oder die „Neue“ im Polykül bleibt. Und je nachdem, ob man das toll findet oder ob man sich in dieser Rolle irgendwie außen vor fühlt, kann da verdammt viel Redebedarf entstehen.

Oder wenn man einen Partner hat, der einfach keine Sicherheit ausstrahlt, dann kann es auch passieren, dass man sich vergewissern will, ob man die Nummer Eins ist, um irgendwie aus ihm rauszukitzeln, ob man ihm überhaupt wichtig ist. Das geht zwar meistens schief, aber der Versuch ist nur menschlich.

Ganz wild nicken muss ich bei dem Thema, dass man einfach seine eigene Nummer Eins sein muss. Das gilt ja nicht nur für Polyamorie, sondern für jede Beziehung und da sind wir auch wieder bei der oben schon angesprochenen Alleinzeit. Wenn man sich regelmäßig Alleinzeit gönnt, eigenen Interessen nachgeht und einfach Dinge tut, die einen glücklich machen, passiert nämlich auch das, was Ina Maria da so richtig anspricht. Die Zeit mit anderen bekommt eine andere Qualität. Wenn ich mit meinem Partner für den Rest meines Lebens zu zweit auf der Couch hängen muss, weil Paare das eben so machen, dann nervt es mich irgendwann schon, dass er atmet. Wenn wir uns sehen, weil wir wollen, und nicht weil wir müssen, ist es ein Fest.

Polyamorie zieht immer weitere Kreise und das ist gut so!

So, das war für heute meine kleine Polyamorie-Show und ich hoffe, es hat euch gefallen. Mir jedenfalls gefällt das ausgesprochen gut. Das Thema Polyamorie kommt immer mehr „in der Mitte der Gesellschaft“ an (wo immer die ist) und je mehr Leute darüber reden, bloggen, schreiben, diskutieren, umso besser ist das. Denn mit der Polyamorie ist es wie mit allen anderen Sachen auch: Nur, wenn wir aufgeklärt sind und Fakten kennen, können wir frei entscheiden, was wir wollen und was eben nicht.

Apropos wollen! Falls ihr jetzt meine Romane über Polyamorie lesen wollt, weise ich noch schnell auf die Preisaktion in dieser Woche hin! 😀 Die findet ihr hier.

Kennt ihr noch weitere Videos, die ihr empfehlen könnt oder habt ihr sogar selbst eins gedreht?