Autorenporträt Sookie Hell: Grips-Lit – ein Genre kommt zur Welt

Autorenporträt Sookie Hell: Grips-Lit – ein Genre kommt zur Welt

Pamp-Gans

Ihr Lieben! Nachdem wir letzte Woche eine überwältigende Diskussion darüber hatten, was wir Autoren für Buchblogger tun können, um mit unseren alternativen Perlen der Nischenliteratur auch gefunden zu werden, und so viele Buchblogger uns mit ihren Ideen so hilfreich zur Seite standen, ist es jetzt so weit. Ich habe die neue Seite für Nischenautoren, die sich hier vorstellen wollen, fertig. Eine Seite für Buchblogger habe ich auch gleich eingerichtet, es gibt ja tatsächlich Leute, die den Artikel über die Blogger-Misere noch nicht gelesen haben und nicht wissen können, worum es hier geht. So, jetzt hab ich für die praktische usability so viele Links eingefügt, dass ich schon ganz aus der Puste bin. Fakt ist: Einer muss ja anfangen, und da es vier Uhr morgens ist und alle anderen schlafen, muss ich wohl ran!

Ich stelle mich jetzt auch einfach mal als erstes vor, um auch den schüchternsten AutorenkollegInnen die Angst davor zu nehmen, dass sie sich schlimmer zum Affen machen könnten als ich. Aber glaubt mir: Das wird schwierig! Denn ich hab mich für mein eigenes „Demonstrations-Autorenporträt“ dazu entschlossen, euch in einem joycehaften stream of consciousness um die Ohren zu hauen, warum ich eine olle Pamp-Gans bin, eine Meckertrine, die schreibt, damit ihr nicht der Kopf platzt! Mein Aufsatz heißt:

Der Buchmarkt und meine mentale lila Latzhose!

Ha, ja, da geht das Problem schon los! Die jüngeren unter euch fragen sich jetzt: „What the fuck ist eine lila Latzhose?“ Deswegen fange ich jetzt mit der Aufklärungsarbeit sofort an! Die lila Latzhose war mal ein Symbol der Frauenbewegung. Und, nein, ich rede jetzt nicht von den „Feminazis“, die heute militant das Internet aufmischen und dafür kämpfen, dass man in der aktuellen Genderdiskussion so was wie „der Elefant“ nicht mehr sagen darf, weil dadurch alle Elefantinnen diskriminiert werden. (Oder heißt das Elefantetten? Elefanteusen?) Man fragt sich da jedenfalls, wann „die“ Kater sich online zusammenrotten, weil sie sich davon kastriert fühlen, dass es „die Katze“ heißt. Ist aber auch egal jetzt.

Also, die lila Latzhose steht für mich für die Frauen, die wirklich noch sinnvolle Kämpfe ausgefochten haben, wie zum Beispiel das Recht auf „Verhängnis Empfütung“ (der Versprecher einer Schulfreundin von mir, den ich nie vergessen habe), Abtreibung, Gleichberechtigung im Beruf und die Abschaffung von Gesetzen wie dem, dass der Gatte den Arbeitsvertrag seiner Frau kündigen darf, wenn er der Meinung ist, dass sie den Haushalt vernachlässigt (ich glaube, dieses Gesetz war bis 1976 in Kraft, stellt euch das mal vor). Das einzige Argument, das mich jemals zum Heiraten bringen könnte, wäre, dass der Gatte sich dann ja um den dämlichen Haushalt kümmern könnte, also werde ich ledig in die Grube fahren, yoho!

Jedenfalls trage ich mental eben immer noch eine lila Latzhose. Ich hab mich nie als Feministin betrachtet, aber immer als Mensch. Und bei Menschen sollte es für mein Empfinden eben keine Unterschiede geben wegen ihres Geschlechts, ihrer Herkunft, Hautfarbe oder sonstwas. Ich war auch nie irgendwie „organisiert“. Ich halte grundsätzlich nichts von Organisationen und ich zog es immer vor, sowohl die Emma als auch den Kicker zu lesen. Einmal wollte die „Fantifa“ (Feministische Antifa) mich zur Mitarbeit bewegen, aber als ich gehört habe, dass die dort engagierten Damen sich treffen, um einen Ordner anzulegen, in dem so Wörter wie „Patriarchat“ abgeheftet werden, hab ich mich, vielleicht sogar zu Recht, gefragt, ob das den Skinheads, die damals am Bahnhof rumlungerten, wirklich Angst macht.

Jedenfalls dachte ich, als ich noch jung und knusprig war, bis ich mal eine olle Schrulle bin, hat sich alles geändert. Utopia, ich komme! Ich dachte, Frauen würden für die gleiche Arbeit auch den gleichen Lohn bekommen wie Männer. Ich dachte, Frauen würden ihren Wert nicht mehr daran bemessen, wen sie „abkriegen“, sondern sich selbst nehmen, was sie wollen. Haha… mein Gott, war ich naiv! Und dann kam der Rollback auf dem Buchmarkt. Auf dem Buchmarkt und in der Welt. Aber da ich hier als Autorin auf den Putz haue, beziehe ich mich jetzt auf den Buchmarkt als Spiegel unserer Welt. Denn was wir lesen, zeigt immer auch, was wir wünschen und träumen.

Freud und Leid

Ich gebe zu, ich bin Anti-Freudianerin. Ich hab die Freud-Gesamtausgabe im Regal, weil es gut ist, seinen Feind zu kennen, denn vieles, womit wir uns heute herumärgern hat seine Wurzeln in dieser Zeit. Ich fand Freud immer so spannend, weil man ihn lesen kann wie ein Geschichtsbuch. Freud ist eine unverfälschte Quelle für Studien über die längst überholte Sexualmoral und das gesamte Menschenbild des späten neunzehnten, frühen zwanzigsten Jahrhunderts.

Und wenn man über das Frauenbild der Zeit nachdenkt, wird einem angst und bange. Versteht mich nicht falsch, Freud hat für damalige Verhältnisse wirklich an der lustfeindlichen Gesellschaft gerüttelt, so gut er konnte, aber heraus kamen dabei so Denkrichtungen wie die, dass Frauen durch äußere Umstände (die Ehe) zum Sex „gezwungen“ werden müssen, um ihn genießen zu können, denn anständige Frauen tun so was ja nur, wenn sie müssen. Dann macht es ihnen aber Spaß, obwohl sie das nicht zugeben, man hält ja auf sich, klar. Um es auf Stammtisch zu übersetzen: „Die will es doch auch! Frauen meinen Ja, wenn sie Nein sagen!“ Haaaarsträubend!

Damals wurde übrigens auch der Vibrator erfunden. Das müssen so frankensteinmäßige Apparate gewesen sein, aber hey, die hatten noch kein digitales Zeitalter, damals war „Mechanik“ total in und die „Vibrator-Behandlung“ wurde gegen Hysterie verschrieben. Auf Stammtisch: „Die Alte muss nur mal richtig …“

Ihr seht also, absurde Geschichten darüber auszugraben, woher wir kommen, damit wir entscheiden können, wohin wir wollen, ist mein Hobby. Denn ins neunzehnte Jahrhundert, in dem Tischbeine als unanständig verhüllt wurden, wollte ich nie zurück. Ich wollte immer, dass wir Frauen selbstbestimmt, lustvoll und ohne schlechtes Gewissen oder moralische Wertung unser Leben auskosten können, mit allen Facetten. Ich wollte schlicht und ergreifend, dass wir alle die gleichen Rechte haben. Und eine Weile dachte ich auch, dass wir auf einem guten Weg sind. Und dann kam:

Eine verstörende Begegnung mit einem Bestseller-Hochlandrammler

Als ich die Highland-Schmonzetten, um die es jetzt geht, zum ersten Mal in die Finger bekam, war der Hype darum schon fast wieder vorbei, umso mehr habe ich mich erschreckt. Ich lese ja gerne historische Romane. Hysterische (ganz im Freudschen Sinne) eher weniger. Und in dem Buch, über das ich mich damals wie heute so aufrege, geht es genau darum: Eine Frau fällt in ein Zeitloch und wird durch dramatisch konstruierte Verwicklungen (ein schwuler Sadist, der liebend gern knackige junge Männer auspeitscht und Frauen nur als Zeitvertreib vergewaltigt ist im Spiel) gezwungen, einen von eben diesen knackigen jungen Männern zu heiraten und es ständig mit ihm zu treiben.

Hallooo? Sind wir da nicht wieder bei Freud angekommen? Und alles vor der malerischen Kulisse des fast noch mittelalterlichen Schottlands. Dabei ist die zeitreisende Heldin aus dem „aufgeklärten Zeitalter“ doch in ihrer „Gegenwart“ noch verheiratet! Oh, Gott, oh, Gott! Und jetzt muss die Arme gegen ihren Willen ständig mit diesem knackigen, jungen Schotten … Was für ein Schicksal! Da fiebern wir natürlich mit!

Versteht mich jetzt bitte nicht falsch. Ich mach den Absatz jetzt mal fett, damit ich auch richtig verstanden werde! 😀 Ich habe nichts gegen Sex mit durchtrainierten, hüschen Kerlen, absolut nicht! Auch nicht in Büchern! Aber dann bitte selbstbestimmt! Ich hab was dagegen, dass wir Frauen uns SELBER immer noch das patriarchale Denken des neunzehnten Jahrhunderts überstülpen! Ich hätte das Buch vielleicht sogar richtig cool gefunden, wenn die weibliche Hauptfigur gesagt hätte: „Was soll’s? Mein Angetrauter ist in einem anderen Jahrhundert und ich sitze hier fest! Dann kann ich mir auch den hübschen jungen Schotten schnappen!“

Aber die Gute muss sich leider gegen ihren Willen „hingeben“, weil sie in eine Zwangsehe gepresst wurde und eine Horde saufender Kerle auch genau aufpasst, dass die Ehe auch vollzogen wird! Und das gilt in der heutigen Literatur als romantisch, ja? Romannntisch!

Junge Frauen lesen so was und merken gar nicht, wie sie da mit völlig überholten, frauenfeindlichen Moralvorstellungen das Gehirn gewaschen kriegen. Für mein Empfinden verherrlichen solche Bücher das, was als „beischlafähnliche Vergewaltigung“ in die Gesetzestexte eingegangen ist. Und solche „Romane“ suggerieren jungen Frauen, dass eine selbstbestimmte, selbstbewusste Lust und Lebensgestaltung immer noch „moralisch unsauber“ sind. Besser, man wird gezwungen, dann darf man. Durch Rollenmodelle wie diese Romanheldin pervertieren wir Frauen uns selbst, und dieser Bestseller öffnete Tür und Tor für viele weitere Bestseller, die in das gleiche Horn stoßen.

Anständiges Mädchen muss sich leider reihenweise von gutaussehenden Milliardären flachlegen lassen, um Papas Spielschulden zu bezahlen. Hallooo? Jede selbstbewusste junge Frau würde da sagen: „Weißt du was, Vaddern? Bezahl deine Schulden selber, und wenn du mir die vererbst, schlag ich das Erbe eben aus. DEIN Bier, und meine Männer suche ich mir selber aus!“ Aber solche Bücher rennen auf dem Markt und als Autorin darf man da nix gegen sagen, weil man dann Futterneid hat, Futterneid!

Der wüste Prediger

Als ich ein Teenager war, stand in der Innenstadt, in der wir immer rumgammelten, immer ein ganz hagerer, verhärmter Herr in einem grauen Anzug auf einem dieser Beton-Blumenkästen und predigte: „Der Weltuntergang ist nahe!“ Der gehörte einfach zum Stadtbild dazu, gegenüber standen die Zeugen Jehovas und hielten ihren „Wachturm“ hoch, an der nächsten Ecke waren die peruanischen Musiker mit ihren Panflöten, die immer diese komischen Teppich-Ponchos trugen.

Dem Prediger hörte eigentlich niemand zu, aber alle nahmen ihn halt als unvermeidliches Übel hin. Und manchmal muss ich heute an diesen Mann denken. Ich fühle mich nämlich oft genau so. Manchmal möchte ich mich mit einer „50 Shades“ Ausgabe in der Stadt auf einen Blumenkübel stellen und jungen Frauen zurufen: „Merkt ihr denn gar nicht, was mit euch gemacht wird? Ihr werdet durch Propaganda zurück in die Sklaverei getrieben! Der Weltuntergang ist nahe!“

Und ich lache gerade selber Tränen bei der Vorstellung wie ich mit der Bibel des Antichristen wedle und mich zum missionarischen Affen mache. Wenn ich dann in die Jacke gesteckt werde, bei der man die Ärmel auf dem Rücken zuknoten kann, werde ich kreischen: „Dürfen Sie das überhaupt ohne richterlichen Beschluss?“, und der Polizist wird raunen: „Ach, komm, du willst es doch auch!“ Rrrrrra! Vertragt ihr noch eine Schüppe drauf? Geht nicht anders, ich bin gerade sowas von in Fahrt, aber sowas von! Kommen wir also zu:

Herr Grey und ich

Wer mich schon länger kennt, weiß, dass ich den Herrn Grey richtig richtig gefressen habe! Dieser bratzbirnige, hohlköpfige, zwangsneurotische Frauenschänder, der regt mich sowas von auf! Aber er hat einen Huuuubschrauber! Und wenn er dann so melancholisch in seinem Schlafanzughöschen Klavier spielt, er ist doch so süüüüß!

Und dann schenkt er Miss Steel auch noch die unbezahlbaren antiquarischen Bücher von Thomas Hardy! Tess von den d’Urbervilles! Mit dem Buch ist Thomas Hardy gegen sexuellen Missbrauch auf die Barrikaden gegangen, und das zu einer Zeit, als man Wörter wie „sexuell“ oder „Missbrauch“ noch gar nicht sagen durfte! Thomas Hardy zog ins Feld gegen „Unzucht mit Abhängigen“, nicht gegen „Zucht mit Unabhängigen“! *augenroll* Und jetzt wird dieses kostbare Buch instrumentalisiert und ins Gegenteil verkehrt! Ernsthaft, wenn Thomas Hardy das wüsste, der würde im Grab rotieren, bis die Kiste ins All schießt wie die TARDIS von Doctor Who! Ganz schnell weg, aber ganz schnell, am besten in ein anderes Jahrtausend am anderen Ende des Universums!

Was mich aber noch mehr aufregt als der Herr Grey, ihr lacht, aber das geht!, ist die Miss Steel! Neulich schickte mir eine sehr clevere und witzige Kollegin (die sich hoffentlich bald hier vorstellen wird), den Link zu einem Video, das zusammengebaut war aus „50 Shades“-Trailern und Mister Bean. Ich weiß leider nicht, wo man das Video wiederfindet, aber das war das größte Stück Filmkunst, das ich in den letzten Jahren gesehen habe! Ich hab so gelacht, ich konnte vor Tränen in den Augen den Monitor gar nicht mehr sehen. Nie war Miss Steels völlig enthirnter Blick, wie sie da so mit zusammengekniffenen Knien bei Mister Grey im Büro sitzt wie eine verklemmte Hanseatentochter aus „50 Shades of Buddenbrooks“, so entlarvend wie in dem Moment, als Mister Bean ihr ölig-selbstverliebt zulächelte. Ja, der europäische Autoren-Porno lebt, meine Damen und Herren! 😀

Und das alles, dieses Konglomerat aus GEQUIRLTER SCHEISSE *kreisch*, das junge Frauen gezielt enthirnt und sie durch romantische Ideaaaaale zu braven Systemsklavinnen macht, hat mich so AUFGEREGT, dass ich beschlossen habe, mein Talent nicht mehr durch dämliche Ghostwriterjobs und als Content-Produzentin zu verheizen, sondern endlich mal Bücher zu schreiben, die was zu sagen haben. Auch, wenn man das auf den ersten Blick gar nicht merkt. Weil ich meine Geschichten nämlich mit witzigen Dialogen und liebenswert skurrilen Figuren so verpacke, dass sie sich lesen wie kurzweilige Unterhaltung. Und ich mach das so, weil ich dieses Handwerk beherrsche und mir niemand zuhören würde, wenn ich auf dem Blumenkübel stehe. Aber ich hab verdammt nochmal was zu sagen. Ich schreibe für das Genre „Subversive Romantik“ (Danke für diesen herrlichen Ausdruck an meine Kollegin Christine Ulrich). Ich nenne mein Genre jetzt einfach kurz: Grips-Lit.

Meine Message an junge Frauen ist nämlich folgende:

Du darfst Lust haben, Frust haben, lieben, leben, lachen, weinen, ohne dich dem moralischen Werturteil verknöcherter alter Säcke zu unterwerfen! Du hast genau so ein Recht auf deine Leidenschaften und Lebensfreude wie jeder noch so pisselige Kerl, selbst wenn er ein kariertes Röckchen trägt oder einen Huuuubschrauber hat!

Wenn du „Nein!“ sagst, dann heißt das „Nein!“, ganz einfach.

Wenn du Lust hast, brauchst du keinen Papi mit Spielschulden oder eine Horde besoffener Schotten, die aufpasst, dass deine Ehe auch vollzogen wird, als Ausrede. Wenn du drauf stehst, Milliardäre flachzulegen, dann mach das doch einfach aus genau diesem Grund – weil du drauf stehst. Aber vergiss die Kondome nicht!

Wenn du das magst, ist es völlig okay, wenn der, der im Bett die Hosen auszieht, im Bett auch die Hosen an hat. Es kann himmlisch sein, sich fallen zu lassen und sich einem dominanten Mann anzuvertrauen. Aber dann mach ihm auch klar, dass er sich das Privileg mit Achtung und Respekt verdienen muss! Der Schlachtruf lautet: „I got the pussy, I make the rules!“

Wenn du es für „den schönsten Tag im Leben“ hältst, all deine Ersparnisse auf den Kopf zu hauen, um dich als Baiser zu verkleiden, die gesamte bucklige Verwandtschaft durchzufüttern, es bei der Sitzordnung allen recht zu machen und einen Vertrag zu unterschreiben, dessen Auflösung später verdammt teuer wird, nämlich dann, wenn die statistisch sehr wahrscheinliche Scheidung auf dich zukommt, dann will ich nicht wissen, wie die weniger schönen Tage aussehen! Und der Schönste war ja schon! Besser wird’s nicht mehr, wenn du erst verheiratet bist, das sagt der „schönste Tag im Leben“ ja aus!

Du hältst dich für eine miese, verschlagene Verbrechernatur, weil du einen Partner hast und trotzdem Herzklopfen kriegst, wenn deine verdrängte große Liebe sich meldet? Du bist nicht böse und schlecht, Polyamorie ist normal! Wir Menschen sind tatsächlich einfach so angelegt, dass wir uns zu mehreren Partnern hingezogen fühlen können! Subversives Geschwätz eines gescheiterten „Beziehungsüberforderungsopfers“? Nö, ist besser für den Genpool, so einfach ist das! Es ist nur so verdammmt schwer, das auch zu leben, ohne die Menschen, die man liebt, zu verletzen! Also: wie geht das auf dem Drahtseil, wenn du mehrere Männer liebst, jeden auf seine Art?

So. Das sind meine Themen, die mir wirklich unter den Nägeln brennen und für die ich Tag und Nacht mit Leidenschaft schreibe und dabei verdammt viel lache. Manchmal sogar weine. Und wem das zu radikal ist, der kann jetzt gern mal eben den Glitzervampir-Roman aus der Hand legen und in die Welt gucken. Wir sind nämlich längst da angekommen, wo echte, witzige, intelligente Frauen mit Humor und Mut ein Leben meistern, das vielleicht gar nicht den Vorstellungen der CDU entspricht. Und für genau diese wunderbaren Frauen versuche ich Bücher zu schreiben, in denen sie sich wiederfinden.

Jetzt hab ich mich herrlich ausgepowert, wieder die ganze Nacht mit Schmackes Worte jongliert und wer meine Bücher einfach mal gefahrlos ausprobieren will, findet rechts in der Sidebar den Link zur kostenlosen XXL-Leseprobe. Und ich freu mich schon richtig auf die eMails, die ich wieder von besorgten Herren erhalten werden, weil mein Weltbild total weltfremd ist und ich dringend vor mir selbst gerettet werden muss! Wir sehen uns! 😀

Wenn mir jetzt noch jemand einen Bademantel umlegen und mich von der Bühne führen könnte wie James Brown, wäre ich wirklich dankbar. Sookie haut sich jetzt aufs Ohr, und ich freu mich drauf, Kommentare zu diesem ersten „Autorenporträt“ zu finden, wenn ich die Klüsen wieder auf kriege. Haut rein, Mädels, rockt den Buchmarkt, und erzählt mir, wofür euer Herz brennt!

Eure Sookie, Liebesromantante aus Leidenschaft und heimlich beladen mit Sendung