Klappentextdrama – die Zweite! Klapp!

Klappentextdrama – die Zweite! Klapp!

Ihr lieben Menschen, ihr seid immer so geduldig mit mir! Nachdem ich ja neulich in einem Anfall völliger geistiger Verwirrung den armen Fisch in die Wüste prokrastiniert habe, um mich nicht mit dem Klappentextdrama auseinandersetzen zu müssen, hat das jetzt geflutscht. Glaub ich. Also, hoffe ich! Der Klappentext ist fertig, wir können endlich loslegen! Könnten wir. Äh. Wenn ich mich nicht mit Händen und Füßen dagegen sträuben würde, das Buch endlich loszulassen. Ich schreibe mal wieder jede Nacht ein anderes Kapitel um, was soll ich bloß machen, wenn das Buch fertig ist? Schlafen?

Ey, wisst ihr, was mir gerade einfällt, wo ich den Fisch sehe? Habt ihr das gelesen, dass bei dem Schönheitswettbewerb „Miss Kamel“ in Saudi-Arabien dreizehn Kamele wegen Botox disqualifiziert wurden? Unfassbar, oder? Ich stell mir so vor, wie die Kamele in der Schönheitsklinik im Wartebereich rumsitzen und gähnend in der Gala blättern …

Okay. Ich mach es schon wieder. Ich lenk mich vom Thema ab. Also, jetzt kommt der Klappentext. Der ist ja für die Thalia-Leser auch wichtig (höhö, kleiner Insider)!

Klappappappappappappentext, yeah!

Seit John »diese Sache« passiert ist, will Anna nur noch ungestört den Kopf in den Sand stecken. Sie ist wieder in Berlin, stürzt sich ins Leben und will einfach mal unbeschwert sein. Dass sie sich nachts die Augen ausweint, geht ja niemanden was an. Alles, was ihr noch fehlt, ist ein One-Night-Stand, der Spaß macht, bei dem sie aber keine Gefühle riskieren muss.

Aber Anna hat die Pläne ohne ihren Liebesclan gemacht. Schildmaid Lotta rempelt Bewerber für ein schnelles Abenteuer einfach um, die Flying Kluntje spielen auf Annas Heimweh wie auf einer Flöte und Sven ist sowieso nicht mehr er selbst. Völlig konfus tourt er mit den Wikingern durch Europa und kommt nicht damit zurecht, dass er in Ostfriesland sein Herz verloren hat – an die wilde Liebe zu dritt.

Niemand weiß, dass der untergetauchte Maler sich in einem Kokon aus Einsamkeit verpuppt hat, um endlich erwachsen zu werden. Auf dem Weg dahin verwandelt er sich allerdings erst mal in Sinead O’Connor und ahnt nicht, was für tiefe Spuren er hinterlassen hat …“

So. Das war’s. Wir singen „Nothing compares“, die Strophen drei und fünf. Ist ja Sonntag.

Ach, so! Das hätte ich fast vergessen! Seit in der Sidebar steht, dass ich eure Mail-Adressen an russische Hacker verkaufe, hat sich meine Conversionrate vervierfacht! Sehr geil. Ich sag nur: User Experience! 😀 Ich begrüße also die neuen Passagiere an Bord, die eBooks befinden sich unter den Sitzen!