Autorenporträt: Ryek Darkener

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Ihr Lieben! Heute freue ich mich riesig, ein Autorenporträt für euch ergattert zu haben, das mal einen ganz frischen Wind in unsere Runde bringt! Ich freue mich, euch stolz einen echten Vollblut-Nerd (ich liebe Vollblut-Nerds! 😀 ) zu präsentieren und übergebe das Wort an:

Ryek Darkener!

Vorstellung? Oh je! 😉

Historisches.

Mein Leben als Ryek Darkener beginnt irgendwo Ende der 1990er Jahre des vergangenen Jahrtausends. Damals war Internet noch richtig teuer. Man hat, wenn man surfte, immer einen Blick auf der Uhr gehabt.
MPBT (MultiPlayer BattleTech) sagt heutzutage wahrscheinlich nur wenigen etwas, aber der eine oder andere wird von den BattleTech-Romanen gehört oder sie gelesen haben. Laufmaschinen mit furchtbaren Waffen. Wo Große (mehrheitlich Jungs) gern mit spielen. Ich wollte keinen Spieler-Namen aus den Romanen. So bin ich als Ryek Darkener in die Solaris Devils eingetreten und hatte dort eine interessante Zeit. Bis das Spiel von einer Firma, ich glaube mit Sitz in Redmond, gekauft wurde.
Durch Mundpropaganda bin ich auf ein anderes Spiel gestoßen, dass mir einen lange gehegten Wunsch erfüllt hat: Raumschiffe fliegen. Mit bis zu 60.000 anderen WELTWEIT GLEICHZEITIG auf einer GEMEINSAMEN Serverumgebung. Dort habe ich etliche (zumeist Nacht)Stunden meiner Freizeit verbracht.

Irgendwann ist mir der Gedanke gekommen: Was, wenn diese Spielewelt real wäre? Was würde jemand, der dort lebt, anderen zu erzählen haben?
Ich fing an, autobiografisch angehauchte Kurzgeschichten aus dieser Welt zu schreiben, die ich in Foren veröffentlicht habe. Mit der Zeit wurden die Kurzgeschichten immer länger, mein Interesse am professionellen Schreiben wuchs. Ich besorgte mir Bücher zum Thema Schreibhandwerk, belegte Schreibkurse. Ich trat einem Schreibforum bei. Zu den Fan-Fiction Geschichten kamen komplett eigene Ideen.

Was ich schreibe. Wie ich schreibe.

Derzeit schreibe ich Science-Fiction und Urban Contemporary Fantasy.

Ich mag Dialoge. Ich mag Zwischentöne. Ich mag es, wenn ich beim Lesen eines Textes mein persönliches Kopfkino bemühen muss, anstatt mich „unterhalten zu lassen“. Ich mag es, wichtige reale Themen in meinen Texten teilweise extrem zu extrapolieren. Daher kommen Leser, die meine Romanwelten gegen ihre Realität halten, zu dem richtigen Schluss, dass diese nur auf den ersten Blick zueinander passen. Für mich sind belletristische Bücher Welten, auf die man sich entweder einlässt oder sich ein anderes Buch sucht. Belletristische Texte dürfen politisch und politisch inkorrekt sein, solange sie nicht vom Leser verlangen, die Meinung der Romanfiguren oder des Autors zu teilen. Somit ist, nach meiner Definition, politische Agitation nicht der Belletristik zuzurechnen. Wer, ohne weitere Kommentierung, Texte aus anderen Zeiten auf aktuelle politische Korrektheit trimmt, macht sich in meinen Augen der Agitation und der Geschichtsfälschung schuldig. Ein Problem wird, meiner Meinung nach, nicht dadurch gelöst, dass man ihm einen anderen Namen gibt.
Ich mag lange Sätze. 😉

Das Schreiben und ich.

Mein großes Projekt ist eine dystopische Saga, basierend auf einer realen Idee, die ich zufällig im Internet gefunden habe: „Ein schiffbarer Kanal zwischen Donau und Neckar“. Damit werde ich noch einige Jahre beschäftigt sein.

Die Welt des Schreibens ist, glücklicherweise, nicht nur das Sitzen im stillen Kämmerlein. Über Schreibforen haben sich interessante Kontakte sowie regelmäßige Treffen und gemeinsame Workshops ergeben.

Schreiben hat zu einer Bereicherung meines Lebens geführt. So gesehen ist das Schreiben schon jetzt ein Gewinn für mich.

Zu finden bin ich unter

https://ryekdarkenersblog001.wordpress.com
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